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Viel Spaß

Das südliche Gallien, mehr als irgendeine andere Provinz durch seine Lage jedem feindlichen Angriff entzogen und gleich Italien und Andalusien ein Land der Oliven und der Feige, gedieh unter dem Kaiserregiment zu hohem Wohlstand und reicher städtischer Entwickelung. Das Amphitheater und das Sarkophagfeld von Arles, der »Mutter ganz Galliens«, das Theater von Orange, die in und bei Nîmes noch heute aufrecht stehenden Tempel und Brücken sind davon bis in die Gegenwart lebendige Zeugen. Auch in den nördlichen Provinzen stieg der alte Wohlstand des Landes weiter durch den dauernden Frieden, der, allerdings mit dem dauernden Steuerdruck, durch die Fremdherrschaft in das Land kam.

 

Modul 3 Literatur

Jan 7, 2010 sabine_soltani | Uncategorized

Moodle Projektskizze „Literatur – Nobelpreisträger“

Geplant für eine Klasse der Niveaustufe B 2+ mit 16 Teilnehmern, die über Internetzugang verfügen und an einem „Blended-Learnig“ Kurs an unserem Institut teilnehmen.

Die Teilnehmer haben sich auf Moodle bereits vorgestellt und es fand auch schon eine Präsenzphase statt, in der sie sich persönlich kennen lernten und in das Thema „Deutschsprachige Nobelpreisträger für Literatur“ eingeführt wurden (Vor- und Weltwissen aktivieren, Hypothesen stellen, Aufbau einer Erwartungshaltung).

Außerdem wurde hier bereits die Gruppeneinteilung vorgenommen: 4 x 4 Personen je Gruppe und eine grobe Zeitplanung vorgegeben: je Modul 2 Wochen Bearbeitungszeit und am Ende des Projekts ist eine Nacharbeitungszeit vorgesehen. Zwischenergebnisse werden in den Präsenzphasen vorerst nur kurz verglichen. Eine Evaluation und die Bewertung findet auf Moodle statt.

Lernziele:

Fertigkeit Lesen:

Bewusstes Anwenden von Lesestrategien und Ausbau der Lesefertigkeit global, selektiv und total: Textsorte bestimmen, Überschriften zuordnen, Schlüsselwörter definieren, wichtige Informationen aus verschiedenen Texten finden und in ein Raster übertragen, Reihenfolge anhand von Verknüpfungen festlegen, detaillierte Angaben aus einem Text herausfiltern und notieren; allgemeine Aufgaben vor und nach dem Lesen ( verbunden mit den Fertigkeiten Schreiben und Sprechen)

Fertigkeit Hören:

Hörstrategien bewusst anwenden und verfeinern des globalen, selektiven und detaillierten Hörverständnisses: Textsorte bestimmen, Schlüsselwörter, Notizen machen beim Hören, Notizen in ein Raster übertragen; allgemeine Aufgaben vor und nach dem Hören ( verbunden mit den Fertigkeiten Lesen, Schreiben und Sprechen )

Fertigkeit Schreiben

Textproduktion persönlich und offiziell: kurze Notizen verfassen, über ein Thema schreiben und dabei Gedanken und Meinungen ausdrücken und die formalen Regeln einhalten, Verbessern und Einüben der Schreibflüssigkeit mit Anwenden von passenden Konnektoren ( Textkohärenz), Wortschatz und Grammatik, auf Fragen schriftlich antworten

Fertigkeit Sprechen

Selbstständiges mündliches Verarbeiten von Informationen aus gehörten und gelesenen Texten ( Textinhalte wiedergeben, persönliche Meinungen und Gedanken einfließen lassen) ; mündliche Interaktion ( Diskussion, Interviews, Anwenden von komplexen Satzstrukturen und Redemitteln, Wortschatz korrekt anwenden, grammatikalische Regeln beachten, eine Lösung bei Interessenkonflikten aushandeln)

Wortschatz und Grammatik

Strategien zur Wortschatzmnemorisierung anwenden,  Wörter sortieren und anwenden; Beachten und Anwenden von Grammatikregeln

Medienkompetenz

Ausbau der Aktivitäten in Moodle, eigenständiges Arbeiten in Moodle, Internet – und PC – Arbeit

 

Am Ende dieses Projekts sollen unsere Kursteilnehmer erkennbare Fortschritte in den genannten Lernzielen erreicht haben, das sich in der Evaluation und der Präsentationen in Moodle und in der abschließenden Präsenzphase abrufen lässt.

Nachdem die TN ihre Ergebnisse in Moodle  und evtl. auch in einem Blog präsentiert haben, findet in der Klasse ein Schlussevaluation statt, in der die Ergebnisse präsentiert werden sollen und die TN selber die Arbeiten der anderen beurteilen ( evtl. als Punkteabfrage ). Die KL schreibt in  das Portfolio der TN einen Kommentar .

Vorbereitung:

Lernziele: sich vorstellen und kennen lernen; TN können Diskussionen führen und gemeinse und gegenseitige Interessen aushandeln;

TN stellen ein Bild ihres Nachttisches mit dem aktuellen Buch, in dem sie gerade lesen, in die Plattform. Die anderen TN raten, bzw. stellen “ihr” Buch vor. ( Aktivität in einem Forum anlegen )

Lernertagebuch bzw. Portfolio anlegen und Adresse einfügen

Jede Gruppe entscheidet, wen bzw. mit wem sie bearbeiten bzw. anfangen wollen. Teilen ihre Aufgaben ein ( Wer macht was?) und handeln ihr Vorgehen aus. Diskussionen finden in ihrem Gruppenforum statt, die der “teacher” überwacht und schaltet sich evtl. beratend ein. Schreibt Kommentare.

Internetrecherche:

Lernziele: TN können selbstständig literarische Texte und Aufgaben lesen, dabei ihr Vor- und Weltwissen erweitern und wichtige Informationen den Texten entnehmen, die sie in einer eigenen schriftlichen Textproduktion zusammenfassen. 

TN können selektiv und detailliert in Podcasts und Hörproben aus Autorenlesungen und Stellungnahmen relevante Informationen sammeln und Standpunkte unterscheiden

KTN können außerdem themenbezogen Textzusammenfassungen schriftlich  verfassen, dabei ihre eigenen Standpunkte erläutern und Meinungen äußern. Angemessenes und adressatenbezogenes Bezugnehmen und Interagieren auf Texte aus dem selben Themengebiet.

Ausbau der Sprechfertigkeit: TN können zu einem gewählten Thema passend Stellung nehmen und ihren Standpunkt mündlich vortragen und angemessen darauf reagieren ( Podcast und Präsenzphase)

TN können ihren Wortschatz erweitern und mnemorisieren, wenden Techniken zur Wortschatzmemorisierung an und  benutzen erlernten WS auf der Wort,- Satz,- und Textebene an.

TN können bestimmte Grammatikphänome ausarbeiten und in aufbauenden Übungen korrekt anwenden. Werden sich einer Grammatikstruktur bewusst.

Verbessern der Medienkompetenz, können selbstständig im Internet recherchieren und untereinander angemessen interagieren.

TN erledigen in der vorgegebenen Zeit und nach ihrer eigenen Gruppenaufteilung die gestellten Aufgaben.

Präsentation:

Lernziele: wie oben beschrieben – Ausbau der Interaktion

Ergebnisse werden in Moodle präsentiert und kommentiert; TN agieren miteinander, schreiben Meinungen und stellen Fragen, reagieren auf Fragen, diskutieren,…

Evaluation:

ausgehend von den beschriebenen Lernzielen evaluieren die TN ihre Lernschritte ( optimal im Portfolio ), äußern sich zu den anderen Gruppenergebnissen und beurteilen diese.       KL verfasst eine Beurteilung in die Portfolios, bzw. nach den Präsentationen. Bewertet werden vor allem die angestrebten Lernziele.

Bislang wurden 13 deutschsprachige Autoren ausgezeichnet. Neun von ihnen sind gebürtige Deutsche. http://www.spiegel.de/lexikon/60528897.html

Erster deutscher Literaturnobelpreisträger: Theodor Mommsen
DPA

Erster deutscher Literaturnobelpreisträger: Theodor Mommsen

2009 Herta Müller (Deutschland, in Rumänien geboren), sie habe „mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit gezeichnet“

2004 Elfriede Jelinek (Österreich), „für den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“.

1999 Günter Grass (Deutschland), „weil er in munterschwarzen Fabeln das vergessene Gesicht der Geschichte gezeichnet hat“.

1981 Elias Canetti (Großbritannien, geboren in Bulgarien), „für sein schriftstellerisches Werk, geprägt von Weitblick, Ideenreichtum und künstlerischer Kraft“.

1972 Heinrich Böll (Westdeutschland), „für eine Dichtung, die durch ihre Verbindung von zeitgeschichtlichem Weitblick und liebevoller Gestaltungskraft erneuernd in der deutschen Literatur gewirkt hat“.

1966 Nelly Sachs (Schweden, in Deutschland geboren), „für ihre hervorragenden lyrischen und dramatischen Werke, die das Schicksal Israels mit ergreifender Stärke interpretieren“.

1946 Hermann Hesse (Deutschland/Schweiz), „für sein inspiriertes dichterisches Schaffen, in dessen Entwicklung Kühnheit und das Durchdringen zum Wesentlichen zunehmen, das für die Ideale des klassischen Humanismus eintritt und hohe Kunst des Stils repräsentiert“.

Thomas Mann: für „seinen großen Roman ‚Buddenbrooks‘“
AP

Thomas Mann: für „seinen großen Roman ‚Buddenbrooks‘“

1929 Thomas Mann (Deutschland), „hauptsächlich für seinen großen Roman ‚Buddenbrooks‘, der sich die Anerkennung als eines der klassischen Werke der zeitgenössischen Literatur erworben hat“.

1919 Carl Spitteler (Schweiz), „vor allem in Anerkennung seines machtvollen Epos ‚Olympischer Frühling‘“.

1912 Gerhart Hauptmann (Deutschland), „für sein fruchtbares und vielseitiges Wirken im Bereich der dramatischen Dichtung“.

1910 Paul Heyse (Deutschland), „in Anerkennung der vollendeten, von Idealismus durchleuchteten Kunst, für die er während langer fruchtbarer Jahre als Lyriker, Dramatiker, Romancier und als Verfasser von weltberühmten Novellen Beweise gegeben hat“.

1908 Rudolf Eucken (Deutschland), „in Anerkennung seines ernsthaften Suchens nach der Wahrheit, der durchdringenden Kraft der Gedanken, der Weite seines Blickfelds, der Wärme und Eindringlichkeit der Darstellung, womit er in seinen zahlreichen Arbeiten eine idealistische Lebensphilosophie gerechtfertigt und weiterentwickelt hat“.

1902 Theodor Mommsen (Deutschland), „dem größten lebenden Meister der historischen Darstellung, besonders in Anerkennung seiner monumentalen ‚Römischen Geschichte‘“.

Mehr Informationen zum Thema bei SPIEGEL WISSEN

Literaturnobelpreis für Elfriede Jelinek – eine politische Entscheidung? (DER SPIEGEL vom 11.10.2004)

Rudolf Augstein: Erinnerungen an Günter Grass (DER SPIEGEL vom 11.10.2004)

Der Welterfolg von Thomas Mann: „Buddenbrooks“ (DER SPIEGEL vom 17.12.2001)

Elfriede Jelinek zum Nobelpreis von Grass (DER SPIEGEL vom 04.10.1999)

Nobelpreis für Literatur für Günter Grass (DER SPIEGEL vom 04.10.1999)

Reich-Ranicki über sein schwieriges Verhältnis zum Nobelpreisträger Grass (DER SPIEGEL vom 04.10.1999)

Nachruf: Elias Canetti (DER SPIEGEL vom 22.08.1994)

Gerhart Hauptmann: „Ich fühle das Ereignis im Blut“ (DER SPIEGEL vom 14.06.1976)

Theodor Mommsens „Römische Geschichte“ wieder vollständig in Deutschland (DER SPIEGEL vom 01.03.1976)

43 Jahre nach Thomas Mann, 26 Jahre nach Hesse hat die deutsche Literatur wieder einen Nobelpreisträger: Heinrich Böll (DER SPIEGEL vom 23.10.1972)

Über Hermann Hesse (DER SPIEGEL vom 15.08.1962)

Thomas Mann: Der Mahner bleibt im Exil (DER SPIEGEL vom 24.05.1947) Hertha Müller auf wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Herta_M%C3%BCller

Herta Müller (* 17. August 1953 in Nitzkydorf, Rumänien) ist eine rumäniendeutsche Schriftstellerin. Im Jahr 2009 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur für ihr sprachgewaltiges Gesamtwerk über die rumänische Diktatur.

Leben [Bearbeiten]

Herta Müller, deren Familie zur deutschen Minderheit in Rumänien gehörte, wurde als Banater Schwäbin im Banat geboren. Ihr Großvater war ein wohlhabender Bauer und Kaufmann. Er wurde unter dem kommunistischen Regime in Rumänien enteignet. Ihre Mutter wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zu jahrelanger Zwangsarbeit in die UdSSR deportiert. Ihr Vater, ehemals Soldat der Waffen-SS, verdiente seinen Lebensunterhalt als Lkw-Fahrer.[1] Als Schülerin in Temeswar lernte sie mit 15 Jahren Rumänisch. Nach dem Abitur studierte sie von 1973 bis 1976 an der dortigen Universität Germanistik und Rumänistik. Ab 1976 arbeitete Herta Müller als Übersetzerin in einer Maschinenfabrik, wurde allerdings 1979 nach ihrer Weigerung, mit der rumänischen Securitate zusammenzuarbeiten, entlassen. Sie verdiente ihren Lebensunterhalt mit zeitweiliger Lehrtätigkeit in Schulen – unter anderem am deutschsprachigen Nikolaus Lenau Lyzeum in Timişoara – und in Kindergärten sowie mit privatem Deutschunterricht. In Temeswar war Herta Müller die einzige Frau in einer Gruppe junger Schriftsteller um den Dichter und Zeitungsherausgeber Nikolaus Berwanger.[2] Ihr erstes Buch Niederungen, dessen Manuskript vor der Veröffentlichung in Rumänien dort über vier Jahre vom Verlag zurückgehalten wurde, konnte 1982 in Rumänien, wie alle Publikationen, nur in stark zensierter Fassung erscheinen.[3] Teile der Banater Schwaben empfanden dieses Buch als „Nestbeschmutzung“. Müller hat nach eigenen Angaben mit dem Schreiben angefangen, als Gespräche über die Lage im totalitären System des rumänischen Staatschefs Nicolae Ceausescu zu gefährlich wurden, in ihrer Nobelpreis-Vorlesung sagte sie in Stockholm, sie wollte mit ihren Texten ausdrücken, wie Diktaturen Menschen ihrer Würde beraubten. Sie habe „auf die Angst vor dem Tod mit einem Durst nach Leben“ reagiert. Sie sei vom Regime Ceausescus verfolgt worden, weil sie sich geweigert habe, Informantin zu werden.[4]

1987 reiste Herta Müller mit ihrem damaligen Ehemann, dem Schriftsteller Richard Wagner, in die Bundesrepublik Deutschland aus. In den folgenden Jahren erhielt sie eine Reihe von Lehraufträgen als Writer in residence an Universitäten im In- und Ausland. 1998 wurde sie auf die „Brüder-Grimm-Gastprofessur“ der Universität Kassel berufen, 2005 war sie „Heiner-Müller-Gastprofessorin“ an der Freien Universität in Berlin, wo sie heute lebt.

Herta Müller gehörte bis zu ihrem Austritt 1997 dem P.E.N.-Zentrum Deutschland an; seit 1995 ist sie Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

2008 kritisierte Herta Müller in einem offenen Brief die Einladung des Historikers Sorin Antohi und des Germanisten Andrei Corbea-Hoişie zu einer Tagung des „Berliner Rumänischen Kulturinstituts“ am 25. Juli 2008, weil beide Informanten der Securitate im kommunistischen Rumänien waren.[5] In einem Artikel in der Wochenzeitung Die Zeit vom 23. Juli 2009 mit dem Titel „Die Securitate ist noch im Dienst“ beschreibt Herta Müller, welchen Maßnahmen „zur Kompromittierung und Isolierung“ des rumänischen Geheimdienstes sie ausgesetzt war und noch heute ist. Die Akten der Securitate über die Aktionsgruppe Banat offenbaren aus Müllers Sicht, dass sie und damit ihre Kritik an der Diktatur Ceaușescu durch Diskreditierungsmaßnahmen unglaubwürdig gemacht werden sollte. Müller nimmt an, dass von der Securitate entworfene Briefe an deutsche Rundfunkanstalten geschickt wurden, in denen sie als Agentin beschuldigt wurde. Weiterhin beschuldigten sie führende Personen der Landsmannschaft der Banater Schwaben, von denen Müller vermutet, dass sie informelle Mitarbeiter der Securitate waren und im Auftrag der Kommunistischen Partei Rumäniens schrieben.[6] Über den Teil ihrer Securitate-Akte, den sie inzwischen nach langen Querelen erhalten hat, schreibt Herta Müller: „Frisieren kann man es nicht nennen, die Akte ist regelrecht entkernt.“[6] 2005 war zunächst berichtet worden, dass die über Müller angelegte Akte der Securitate nach Angaben des CNSAS offenbar vernichtet worden war.[7]

Werk [Bearbeiten]

2009 wurde ihr aktueller Roman Atemschaukel, der durch ein Grenzgänger-Stipendium[8] der Robert Bosch Stiftung gefördert wurde, für den Deutschen Buchpreis nominiert und gelangte ins Finale der besten sechs Romane.[9] In diesem Buch zeichnet die Autorin die Deportation eines jungen Mannes in ein sowjet-ukrainisches Arbeitslager nach, das exemplarisch für das Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen nach dem Zweiten Weltkrieg steht. Als Modell diente ihr dabei das Erleben des 2006 verstorbenen Lyrikers und Georg-Büchner-Preisträgers Oskar Pastior, dessen mündliche Erinnerungen Herta Müller in mehreren Heften notiert hat.

Am 1. November 2009 erhielt Herta Müller den Franz-Werfel-Menschenrechtspreis der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen.[10] In ihrer Dankesrede setzt sie sich dafür ein, die Geschichte der Judenverfolgung in Rumänien und Ungarn grundlegend aufzuarbeiten. Auch die deutschen Minderheiten in beiden Ländern hätten sich bisher mit ihrer Verstrickung in den Nationalsozialismus nur unzureichend auseinandergesetzt.[11] Nach Angaben der Jury fiel die Entscheidung zur Preisverleihung schon am 1. Oktober 2009, also bevor bekannt wurde, dass Herta Müller den Nobelpreis für Literatur erhalten würde.[12]

Am 8. Oktober 2009 wurde bekanntgegeben, dass Herta Müller den Nobelpreis für Literatur für 2009 erhalten wird.[13] Sie habe „mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit“ gezeichnet, hieß es in der Würdigung. Begründet wurde die Vergabe des Nobelpreises mit der Intensität der von ihr verfassten Literatur.[14] Am 10. Dezember nahm sie den Nobelpreis während einer feierlichen Zeremonie in Stockholm entgegen.

Zwei Tage vor der offiziellen Verleihung des Literaturnobelpreises sagte Herta Müller vor der Akademie der Wissenschaften in Stockholm am 8. Dezember 2009 unter anderem: Sie habe als junge Frau in einer rumänischen Maschinenfabrik zwei Jahre als Übersetzerin gearbeitet. Dann sei dreimal ein Geheimdienstmitarbeiter erschienen, um sie zu nötigen, für den rumänischen Geheimdienst Securitate Spitzeldienste zu leisten. Dies habe sie verweigert, indem sie das Anwerbeblatt zerriss. Er habe sie mit dem Tode bedroht. Doch sie dachte: „Wenn ich das mache, kann ich nicht mehr mit mir leben.“ Jeden Morgen musste sie danach zum Appell beim Chef erscheinen, der sie fragte, wann sie sich eine neue Stellung suchen würde. Ihr wurde das Büro entzogen. Sie musste auf der Treppe Übersetzungen anfertigen, die niemand angefordert hatte. So kam sie zum Schreiben. Unter den Kollegen wurde die Verleumdung verbreitet, sie arbeite für den Geheimdienst, ein Gerücht, gegen das sie sich nicht wehren konnte. „Die Kollegen dachten von mir genau das, was ich verweigert hatte.“ Nach ihrer Entlassung betrachtete sie sich als Schriftstellerin. In Worten, die an Robert Musil erinnern, schildert Herta Müller dann ihr Verhältnis zu Arbeit und Technik und zum bäuerlichen Familienleben.

Viele Jahre später während ihrer Gespräche mit Oskar Pastior über seine Deportation erzählte er ihr Dinge, die sie an diese Begebenheiten ihrer Jugend erinnerten. Ihr Großvater hatte nach dem Ende des Ersten Weltkriegs resümiert: „Wenn die Fahnen flackern, rutscht der Verstand in die Trompete.“ Dies wurde der Leitspruch ihres Lebens. „Ich beschloss, die Trompete nicht zu blasen.“ Die Todesangst erzeuge Lebenshunger und dieser den „Worthunger“.

Mit der Sprache könne man, so Herta Müller, über den Teufelskreis der Diktaturen nicht alles aussagen, aber schriftlich könne man sich über alles äußern und dadurch und durch andere Gesten – hier erinnert sie an ihre Mutter während der Deportation – die Würde bewahren. Dies sei die Freiheit, die der Unterdrückte habe. Die Freiheit werde umso größer, „je mehr Wörter wir uns nehmen können“. „Nichts stimmt, aber alles ist wahr.“ Die Wörter bilden eine Pantomime der Wirklichkeit in Aktion, parallel zu dieser Wirklichkeit. Zum Schluss erinnert sie an die „akute Einsamkeit des Menschen“. Das Thema Diktatur sei immer implizit da.[15]

In ihrer Rede zur Verleihung des Nobelpreises[16] schildert sie einiges zum Hintergrund des Romans, z. B. zu den Personen, die ihr das Schreiben ermöglichten: Oskar Pastiors Einfluss, und auch die Liebe ihrer Mutter, die sie in der Frage konzentrierte: „Hast du ein Taschentuch“ [dabei]? Kein anderer Gegenstand im Haus war so wichtig wie das Taschentuch. Es war universell nutzbar: für Schnupfen, Nasebluten, die verletzte Hand, das Weinen oder das Draufbeißen um das Weinen zu unterdrücken. Eines diente ihr auf einer Treppe als Büro, als ihr Betrieb in Rumänien versuchte, sie vor die Tür zu setzen. Das Fragen nach dem Taschentuch brachte sie mit der Einsamkeit des Menschen, aber auch mit der Sicherheit, die die Mutter ihr bot, in Verbindung.[17]

Die Titel ihrer Bücher enthalten häufig innovative Sprachbilder, wie z. B. „Der Teufel sitzt im Spiegel.“[18] Werke von Herta Müller sind in 24 Sprachen veröffentlicht worden.

Veröffentlichungen [Bearbeiten]

Literarische Werke [Bearbeiten]

Hörbücher [Bearbeiten]

  • Die Nacht ist aus Tinte gemacht. Herta Müller erzählt ihre Kindheit im Banat, supposé 2009

Universitätsreden und Poetik-Vorlesungen [Bearbeiten]

  • Wie Wahrnehmung sich erfindet, Paderborner Universitätsreden, Heft 20, (17 Seiten). Paderborn 1990
  • „Der Teufel sitzt im Spiegel“. Wie Wahrnehmung sich erfindet, Berlin 1991[27]

Essays [Bearbeiten]

  • Wenn wir schweigen, werden wir unangenehm – wenn wir reden, werden wir lächerlich. Kann Literatur Zeugnis ablegen? In: Text und Kritik. Zeitschrift für Literatur. Themenheft Herta Müller, Nr. 155, Heft 7/2002, S. 6–17. Hg. von Heinz Ludwig Arnold.

Herausgeberschaft [Bearbeiten]

  • Theodor Kramer: Die Wahrheit ist, man hat mir nichts getan, Wien 1999
  • Die Handtasche, Künzelsau 2001
  • Wenn die Katze ein Pferd wäre, könnte man durch die Bäume reiten, Künzelsau 2001

Filmografie [Bearbeiten]

  • 1993 : Vulpe – vânător (Der Fuchs war damals schon der Jäger)

Interviews, Gespräche [Bearbeiten]

  • Die Rolle des Einzelnen, Videoaufzeichnung eines Beitrages von Herta Müller anlässlich der Eröffnung des Prague Writers’Festival 2004 in Wien [1]
  • „Ich hatte so viel Glück!“ Ein Gespräch mit Herta Müller. Herta Müller im Gespräch mit Ulrich Greiner. In: Die ZEIT, Nr.43, 15.Oktober 2009, S.49 Interview mit Herta Müller
  • Maritta Hübinger: Gespräch mit Herta Müller auf der Frankfurter Buchmesse 2009 über ihren neuen Roman Atemschaukel. In: Deutschlandradio Kultur vom 17. Oktober 2009, 11:05 Uhr – Radiofeuilleton
  • Mit Carlos A. Aguilera: Mir war der rumänische Fasan immer näher als der deutsche Fasan. Ich will mit Utopien nichts mehr zu tun haben. In: Akzente (Zeitschrift) H. 5/ 2008, S. 401–411

Auszeichnungen [Bearbeiten]

2009 in Frankfurt

Herta Müller erhielt unter anderem folgende Auszeichnungen:

Literatur [Bearbeiten]

  • Friedmar Apel, Norbert Otto Eke, Michael Günther (Hgg.): Die erfundene Wahrnehmung. Annäherung an Herta Müller. Igel Wissenschaft, Paderborn 1991. Mit ausführlicher Bibliographie. ISBN 3-927104-15-9
  • Clemens Ottmers: Schreiben und Leben. Herta Müller “Der Teufel sitzt im Spiegel. Wie Wahrnehmung sich erfindet” 1991. in: Paul Michael Lützeler Hg.: Poetik der Autoren. Beiträge zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Fischer TB, Frankfurt 1994 ISBN 3596113873[29]
  • Walter Hinck: Das mitgebrachte Land der H. M. in: Sinn und Form H. 1, 1995, 47. Jg., S. 141 – 146. Anlässlich der Verleihung des Kleist-Preises
  • Herta Haupt-Cucuiu: Eine Poesie der Sinne. Paderborn 1996 ISBN 3-89621-031-9
  • Ralph Köhnen (Hrsg.): Der Druck der Erfahrung treibt die Sprache in die Dichtung. Bildlichkeit in Texten Herta Müllers Peter Lang, Frankfurt 1997 ISBN 3-631-30662-8
  • Friedmar Apel: Turbatverse. Ästhetik, Mystik und Politik bei H. M.[30] In: Akzente. Zeitschrift für Literatur. Hanser, München 44. Jg. H. 2, April 1997, S. 113–126
  • Antje Harnisch: Ausländerin im Ausland. H. M.s „Reisende auf einem Bein“. In: Zs. Monatshefte für deutschen Unterricht, deutsche Sprache und Literatur. Wisconsin UP, Madison Vol. 89, H. 4, 1997 ISSN 0026-9271[31]
  • Brigid Haines: Herta Müller. Wales UP, Cardiff 1998 ISBN 0-7083-1484-8[32]
  • Urs Meyer: Sprachbilder oder Bildsprache? Herta Müllers mediale Miniaturen. In: Germanistik in der Schweiz. Online-Zeitschrift der SAGG, H. 6, 2009, Online-Zugriff: Sprachbilder oder Bildsprache? Herta Müllers mediale Miniaturen
  • Grazziella Predoiu: Faszination und Provokation bei Herta Müller. Frankfurt 2000 ISBN 3-631-37105-5
  • Nina Brodbeck: Schreckensbilder. Zum Angstbegriff im Werk H. M.s Marburg, Universität, Diss. phil., 2000 Online-Zugriff www.archiv.ub.uni-marburg.de Kein Print verfügbar
  • Herta Müller. In: Text und Kritik, München 2002[33]
  • Carmen Wagner: Sprache und Identität. Literaturwissenschaftliche und fachdidaktische Aspekte zum Werk von Herta Müller. Igel, Oldenburg 2002 ISBN 3-89621-156-0
  • Thomas Daum & Karl-Friedrich Geißler (Hgg.): Herta Müller. Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz 2002. Brandes & Aspel, Frankfurt 2003 ISBN 3-86099-776-9
  • Astrid Schau: Leben ohne Grund. Konstruktion kultureller Identität bei Werner Söllner, Rolf Bossert und Herta Müller. Bielefeld 2003
  • Bogdan Dascalu: Held und Welt in Herta Müllers Erzählungen. Hamburg 2004 ISBN 3-8300-1318-3
  • Diana Schuster: Die Banater Autorengruppe. Selbstdarstellung und Rezeption in Rumänien und Deutschland. Hartung-Gorre, Konstanz 2004 ISBN 3-89649-942-4 (zugl. Diss. phil. Univ. Iasi 2004)
  • Paola Bozzi: Der fremde Blick. Zum Werk Herta Müllers. Würzburg 2005 ISBN 3-8260-3252-7
  • Symons Morwenna: Room for Manoeuvre. The Role of Intertext in Elfriede Jelinek‘s „Die Klavierspielerin“, Günter Grass’s „Ein weites Feld“, and Herta Müller’s „Niederungen“ and „Reisende auf einem Bein“. London 2005, ISBN 1-904350-43-7
  • Lyn Marven: Body and Narrative in German Literature. Herta Muller, Libuse Moníková, and Kerstin Hensel. Oxford UP 2005, ISBN 1-904350-43-7[34]
  • Jutta Dornheim: Die Wasser kauenden Enten der Herta M. Kulturpoetische Betrachtungen zur Verleiblichung von Gerüchten. In: Kuckuck. Notizen zur Alltagskultur. (Leseprobe) Graz, Heft 2 / 2006
  • Iulia-Karin Patrut: Schwarze Schwester – Teufelsjunge. Ethnizität und Geschlecht bei Herta Müller und Paul Celan. Böhlau, Köln 2006, ISBN 3-412-33805-2
  • Anja Maier: Fremdelnde Dinge. Alltagsgegenstände in H. M.s “Der König verneigt sich und tötet”. in Michael C. Frank u.a. Hgg.: Fremde Dinge. Zeitschrift für Kulturwissenschaften. 1, 2007 ISSN 9783-9331 S. 53 – 61
  • Maria S. Grewe: Estranging Poetic: On the Poetic of the Foreign in Selected Works by Herta Müller and Yoko Tawada. Columbia University, New York 2009 OCLC 423284646

Weblinks [Bearbeiten]

Commons Commons: Herta Müller – Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Munzinger Vita Herta Müller
  2. Richard Schwarz, Der Kreis um Niki Berwanger, in: Süddeutsche Zeitung vom 17. Oktober 2009
  3. Verena Auffermann in: Leidenschaften. 99 Autorinnen der Weltliteratur. C. Bertelsmann Verlag 2009, S. 378-382, ISBN 978-3-570-01048-8
  4. Rumäniendeutsche Herta Müller: Nobelpreis für das amputierte Leben (Zugriff am 7. Dezember 2009)
  5. Spitzel in der Sommerakademie, Frankfurter Rundschau (fr-online.de), 23. Juli 2008. Vgl. „Spitzelaffäre“ in Berlin, Siebenbürger Zeitung (Siebenbuerger.de), 9. August 2008, Zugriff September 2008
  6. a b Die Zeit: Die Securitate ist noch im Dienst. 28. Juli 2009.
  7. Aufarbeitung der Securitate-Akten erst in der Anfangsphase. Siebenbürger Zeitung, 4. Juni 2005
  8. Grenzgänger-Programm der Robert Bosch Stiftung
  9. vgl. dpa: Sechs Romane für Deutschen Buchpreis nominiert bei zeit.de, 16. September 2009 (aufgerufen am 16. September 2009)
  10. Preisverleihung in Frankfurt: Herta Müller rechnet mit evangelischer Kirche ab, Spiegel Online vom 1. November 2009
  11. Menschenrechtspreis für Herta Müller, Deutschlandradio Kultur vom 2. November 2009
  12. Herta Müller erhält Franz-Werfel-Menschenrechtspreis, Die Presse vom 13. Oktober 2009
  13. nobelprize.org: Literaturnobelpreis für deutsche Schriftstellerin Herta Müller, abgerufen am 8. Oktober 2009.
  14. Nobel-Juroren lesen gerne Deutsch, dpa, via Zeit online, 8. Oktober 2009
  15. Deutschlandfunk: Kulturfragen, 13. Dezember 2009, 17.05-17.30.
  16. Herta Müller: Jedes Wort weiß etwas vom Teufelskreis.“ FAZ-online vom 7. Dezember 2009
  17. Jedes Wort weiß etwas vom Teufelskreis. Stockholm, Dezember 2009
  18. erschienen 1991.
  19. enthält: 1. Die Grabrede, 2. Das Schwäbische Bad, 3. Meine Familie, 4. Niederungen, 5. Faule Birnen, 6. Drückender Tango, 7. Das Fenster, 8. Der Mann mit der Zündholzschachtel, 9. Dorfchronik, 10. Der deutsche Scheitel und der deutsche Schnurrbart, 11. Der Überlandbus, 12. Mutter, Vater und der Kleine, 13. Der Straßenkehrer, 14. Schwarzer Park, 15. Arbeitstag
  20. enthält 3 Erzählungen aus Niederungen und 3 weitere, die später wieder in Barfüßiger Februar gedruckt wurden: 1. Faule Birnen, 2. Drückender Tango, 3. Dorfchronik, 4. Die große schwarze Achse, 5. Drosselnacht, 6. Viele Räume sind unter der Haut.
  21. 6 sehr kurze Geschichten: Wer nur Luft berührt, macht keine Reise. Hollunder wie zum Einschließen. Der Mann, der nicht gegessen hat. Bahnhofswelt. Pfirsiche der Greise. An den Zehen
  22. enthält 5 Geschichten aus dem Akzente-Heft von 1987 (ohne die dortige letzte) und zusätzlich: War so leblos wie ein roter Schal. & Quere.
  23. enthält außer den bei Drückender Tango genannten 3 Erzählungen u. a. Die kleine Utopie vom Tode & Überall wo man den Tod gesehen hat. Eine Sommerreise in die Maramuresch. & Mein Schlagabtausch, mein Minderheitendeutsch.
  24. wesentlich kürzer als das spätere Buch, etwa ein Neuntel im Umfang, vieles wurde nicht ins Buch vom November 1989 übernommen, das Übernommene teilweise sprachlich abgeändert, ebenso die Reihung der Episoden
  25. Erschien im November 1989 mit 166 S. Zum varianten Teil-Vorabdruck siehe die Anmerkung zu voriger Nennung.- Weitere Neuauflagen ebd. 1992, Rowohlt 1995, Fischer TB 2010.- Übersetzungen ins Dänische, Schwedische, Niederländische, Italienische, Griechische und Englische
  26. Auszüge in: Akzente. Zs. für Literatur H. 5 / Okt. 2008, S. 391–400
  27. 141 Seiten. Die Poetik-Vorlesungen Müllers in Paderborn, u. ä. Rotbuch, Berlin 1991, ISBN 3-880-22767-5. Müller erklärt das Sprichwort als von der Großmutter stammend, es soll vor Hoffart warnen. Die Verbindung Tod/Teufel mit einem Spiegel ist seit dem Spätmittelalter, verstärkt seit dem Barock ein Vanitas-Symbol. In Daniel Hoffers (*1470 †1536) Holzschnitt erscheinen Tod und Teufel der eitlen Schönen im Spiegel; Der Teufel im Spiegel des eitlen Mädchens, Holzschnitt aus dem »Ritter von Turn«, Verlag Johann Bergmann von Olpe, Basel 1493; Grimms Märchen Schneewittchen; bei E. T. A. Hoffmann; ferner bei Rilke, Lenau und Droste-Hülshoff im Motiv des Doppelgängers.
  28. Preis wurde von der Autorin bereits angenommen. Vergabe am 27. März 2010 in Wolfsburg. Vorzeitige Bekanntgabe wegen des Nobelpreises am 8. Oktober 2009
  29. eine gute Erläuterung der schwer zu erlangenden Poetik-Vorlesungen Müllers
  30. Turbatverse sind durcheinander geworfene Worte, in Folge von Schnitten, Brüchen und Rissen
  31. Hervorragende Erläuterung des Buches. Zs.-Band in Dtld. bei UB Trier vorhanden, Sign. 24/z 1126
  32. darin: „Gespräch mit H. M.“, S. 14–24 (übriges Buch in Englisch)
  33. Bibliographie des Themensheftes unter Primärlit., 2002. Sekundär: Beiträge von Ernest Wichner, Ralph Köhnen, Josef Zierden, Friedmar Apel, Philipp Müller, Norbert Otto Eke, Jürgen Wertheimer, Angelika Overath; sehr detaill. Auswahlbibliographie einschl. Presse
  34. umfangreiche Literaturnachweise, insbes. Zeitungsinterviews mit H. M.. Online lesbar, siehe unter Weblinks!

und auf “spiegel.de”: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,653984,00.html

Herta Müller

Alle Artikel und Hintergründe

08.10.2009

 

Überraschende Auszeichnung

Literaturnobelpreis für deutsche Schriftstellerin Herta Müller

DPA

Getty Images

REUTERS

Sensationelle Ehrung für eine Außenseiterin: Die Deutsche Herta Müller erhält den Nobelpreis für Literatur. Das Komitee ehrt sie für ihre Werke, in denen sie “Landschaften der Heimatlosigkeit” gezeichnet habe – die 56-Jährige gilt als Chronistin des Alltagslebens in der Diktatur.

Hamburg/Stockholm – Der Nobelpreis für Literatur geht in diesem Jahr an die deutsche Schriftstellerin Herta Müller. Das gab das schwedische Nobelpreiskomitee am Donnerstag in Stockholm bekannt. Müller habe “mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit” gezeichnet, hieß es in der Würdigung. Die Auszeichnung ist mit zehn Millionen Kronen (1,09 Millionen Euro) dotiert.

Als Höhepunkt des Werks von Herta Müller gilt der erst im Sommer 2009 erschienene Roman “Atemschaukel”. Darin schildert sie die Leiden eines Gefangenen in einem sowjetischen Lager. 

Herta Müller ist eine Chronistin des Alltagslebens in der Diktatur, die ihre Kindheit in Rumänien als Schule der Angst durchlebt hat und davon in ihren Werken beredt und bedrückend Zeugnis ablegt. Seit Anfang der neunziger Jahre und der Übersetzung ihrer Werke in mehr als 20 Sprachen gehört Müller mit Büchern wie “Der Fuchs war damals schon ein Jäger”, “Herztier” und “Heute wäre ich mir lieber nicht begegnet” zu den wichtigen Autoren im internationalen Literaturbetrieb.

Das Lebenswerk der heute 56-Jährigen deutsch-rumänischen Autorin zeugt von schmerzhaften Erinnerungen an eine düstere Vergangenheit unter dem Ceausescu-Regime, dem die im seinerzeit deutschsprachigen Banat geborene Autorin erst 1987 entkommen konnte, als sie zusammen mit ihrem damaligen Mann Richard Wagner die Ausreise beantragte und nach Deutschland ausreiste.

Herta Müller wurde am 17. August 1953 in Nitzkydorf im Kreis Temeschwar in Rumänien geboren. Nach den Eingriffen der Zensur in ihr erstes Buch und wiederholten Verhören und Hausdurchsuchungen verließ Müller ihre Heimat und siedelte in das damalige West-Berlin über. Schon 1984 war im Westen ihr Erzählband “Niederungen” erschienen.

Der später folgende Prosaband “Reisende auf einem Bein” entstand 1989 bereits in West-Berlin und spiegelt das Fremdsein in der neuen Heimat wider. Der Alltag in einem totalitären System ist Thema ihres Romans “Der Fuchs war damals schon der Jäger” (1992). “Herztier” (1994) beschreibt das Leben der Oppositionellen in Rumänien. 2003 veröffentlichte sie einen Essay-Band mit dem Titel “Der König verneigt sich und tötet” und 2005 die Text-Bild-Collagen “Die blassen Herren mit den Mokkatassen”.

Müller erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kleist-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis, den Würth-Preis für Europäische Literatur und 2006 den Walter-Hasenclever-Literaturpreis. Seit 1995 ist Herta Müller Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Mit ihrem aktuellen Roman “Atemschaukel” steht sie auch auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, der in der kommenden Woche bei der Frankfurter Buchmesse verliehen wird.

Unter den Favoriten für den Literaturnobelpreis galt sie anders als Langzeit-Kandidaten wie Thomas Pynchon, Philip Roth oder gar Bob Dylan als Außenseiterin. Doch wie schon im Jahr 2008, als der Franzose Jean-Marie Le Clézio ausgezeichnet wurde, lagen die Londoner Buchmacher auch im Fall Müllers verdächtig richtig: Das Wettbüro Ladbrokes hatte die Autorin am Donnerstagvormittag neben dem Israeli Amos Oz auf Platz eins der Favoritenliste geführt.

Die letzten deutschsprachigen Literaturnobelpreisträger waren bislang Günter Grass im Jahr 1999 und Elfriede Jelinek 2004 gewesen.

Müller ist die zwölfte Frau, die mit dem Literaturnobelpreis geehrt wird.

sha/dpa

Hier auf der Spiegelseite gibt es auch Links zu anderen dtsch. Literaturnobelpreisträgern und ein Quiz dazu – das hört sich doch gut an:

 

 

 

 

 

Deutsche Welle: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4777569,00.html

Die Welt: http://www.welt.de/kultur/article4779483/Nobelpreis-fuer-das-amputierte-Leben-in-der-Diktatur.html

 

 

Theodor Mommsen:    

1976 stand im Spiegel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-PPM_mi_SP19760301_mi_PPM_mi_SP19760100158015901-name.html

Partei ergreifen

Zum erstenmal seit mehr als 40 Jahren erscheint Theodor Mommsens “Römische Geschichte” wieder vollständig in Deutschland.

Zwei Deutschen verlieh die Ewige Stadt Rom bislang das Ehrenbürgerrecht: den Historikern Ferdinand Gregorovius (“Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter”) und Theodor Mommsen (“Römische Geschichte”).

Noch immer gilt der nordfriesische Pastorensohn Mommsen (1817 bis 1903), der 1902 den Nobelpreis für Literatur erhielt, als eine Art Fabelwesen der Wissenschaft. Denn er allein hat durch grandiose Geschichtswerke, eine Vielzahl instruktiver Aufsätze und — mit Hilfe seiner Schüler — durch die monumentale Quellensammlung der altlateinischen Inschriften aus vielen Provinzen des Römischen Reiches einen ganzen Wissenszweig neu begründet: die moderne Wissenschaft der altrömischen Geschichte.

“Man ist beinahe versucht, sie als sein Geschöpf zu betrachten”, urteilte daher der führende Rom-Historiker der Bundesrepublik, der Göttinger Ordinarius Alfred Heuß, und er meinte, daran werde sich “auch in Zukunft wohl nichts ändern”.

Das Werk, das Mommsens Weltruhm begründet hat, die “Römische Geschichte”, erscheint nun Mitte März zum erstenmal seit 1932 wieder vollständig in Deutschland: in einer Auflage von rund 15 000 Exemplaren*.

* Theodor Mommsen: “Römische Geschichte. Vollständige Ausgabe in acht Bänden. dtv-bibliothek, München; ca. 3000 Seiten; 78 Mark, vom 1. 6. 1976 an 98 Mark.

Die Bildkraft der Sprache wie die systematische Kraft des Gedankens, die Leidenschaft des politischen Urteils wie die profunde Gelehrsamkeit machen die ersten drei Bände des unvollendeten Werkes — sie erschienen 1854 bis 1856 und behandeln die Römische Republik — bis heute zum unübertroffenen Muster der Gattung. Erst 1885 kam ein fünfter Band über die Provinzen des Kaiserreichs heraus, der vierte Band, die Kaisergeschichte selbst, blieb ungeschrieben.

Der engagierte Liberale Mommsen scheute vor der politischen Aktualisierung seines Werkes nicht zurück. Er hielt es auch in der Wissenschaft mit dem “alten Wort, daß nicht der ein schlechter Bürger ist, der eine falsche, sondern der gar keine Partei ergreift”. Daher sprach Mommsen in der “Römischen Geschichte” von “Hochfinanz”, “Generalen”, “Junkern”, “Bürgermeistern”, von “Parteien”. “Fabrikanten” und “Kapitalisten” und urteilte über die Widersacher des großen Bürgerkriegs zu Ende der Republik ebenso leidenschaftlich wie als Journalist 1848 und später als Parlamentarier in den politischen Kämpfen des Tages.

Für Mommsen ging es vor allem um den Versuch, die Alten vom “phantastischen Kothurn” mythischer Verehrung herabzuziehen in die “reale Welt, wo gehaßt und geliebt, gesägt und gehämmert, phantasiert und geschwindelt wird”. Er wollte dem Leser die Römer als Wesen von Fleisch und Blut vorstellen, nicht als Schemen und Marionetten, und “darum mußte der Konsul ein Bürgermeister werden usw.”

Daher scherte er sich auch wenig uni die Vorwürfe der Parteilichkeit und der Idealisierung (Cäsars). Ihm lag vielmehr daran, wie Karl Gutzkow schrieb, “die Nachwelt nicht zum Zuschauer, sondern zum Kämpfer in das Gladiatorenspiel der römischen Republik” zu rufen und seine Leser zur lebendigen Teilnahme am politischen Für und Wider herauszufordern.

Mag dieser Aspekt der “Modernisierung” von Althistorikern auch nicht mehr goutiert werden, er hat dem Werk seit rund 125 Jahren immer neue Leser in aller Welt eingebracht — und Mommsen wird sogar von politischen Gegnern respektiert.

So verdammte der orthodox-marxistische SPD-Führer Karl Kautsky zwar Mommsens angebliche “Angst vor dem Proletariat” und die angebliche Hoffnung auf einen Monarchen, der Junker wie Proletarier unterdrückte, aber er rühmte auch Mommsens “kritischen Scharfsinn” und das “gewaltige Übergewicht” seiner Weltanschauung über jede Tatsachenhuberei.

Und auch die Sowjet-Historiker kennen ihren Meister: Als Urenkel Wolfgang Mommsen — Neuhistoriker in Düsseldorf — 1975 zu einem Kongreß in Leningrad weilte, brachten sie einen Toast auf den Urgroßvater aus.

NOBELPREIS FÜR LITERATUR

Alle Literaturnobelpreisträger seit 1901

Der erste Nobelpreis für Literatur wurde 1901 an den französischen Poeten und Philosophen Sully Prudhomme verliehen. Seitdem erhielten den renommierten Preis Autoren und Autorinnen unterschiedlichster Nationen und Kulturen. In den Jahren 1914, 1918, 1935 sowie von 1940 bis 1943 wurde kein Literaturnobelpreis vergeben. Viermal – 1904, 1917, 1966 und 1974 – mussten sich zwei Schriftsteller die Auszeichnung teilen. Zwei Autoren lehnten den Nobelpreis bisher ab. Er wird jeweils am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, in Stockholm überreicht. Hier die Preisträger im Überblick.

Deutschsprachige Literaturnobelpreisträger

Bislang haben 13 deutschsprachige Autoren den Literaturnobelpreis erhalten. Neun von ihnen sind gebürtige Deutsche. Hier zur Übersicht.

Nobelpreisträgerinnen

Seit der ersten Preisverleihung 1901 herrscht ein Ungleichgewicht zwischen Literaturnobelpreisträgern und -preisträgerinnen. Nur zwölf Frauen haben die begehrte Trophäe bisher erhalten. Ihnen stehen 92 Männer gegenüber. Die Literaturnobelpreisträgerinnen im Überblick.

Warten auf Stockholm

Als Heinrich Böll 1972 den Nobelpreis für Literatur erhielt, stand auch Günter Grass schon auf der Liste der möglichen Kandidaten. Erst 27 Jahre später ist ihm die Ehre zuteilgeworden. Auch der im November 2007 verstorbene amerikanische Schriftsteller Norman Mailer gehörte lange Zeit zu den üblichen Verdächtigen. Die Liste der Daueranwärter für den Literaturnobelpreis.

Wer alles leer ausging

Bei der Auswahl der Kandidaten hat es nach Ansicht vieler Kritiker im Laufe der Jahre viele Versäumnisse gegeben. Die Bedeutung der Werke von Autoren wie Franz Kafka, Robert Musil, Marcel Proust oder Fernando Pessoa zu Lebzeiten richtig einzuordnen, hätte für die Jury der schwedischen Akademie sicher eine enorme Leistung bedeutet. Die Liste der Namen von Schriftstellern, die den Preis verdient hätten, aber nicht bekommen haben, ist lang.

Wer den Preis nicht wollte

Zwei Schriftsteller haben den Literaturnobelpreis bisher abgelehnt: Der russische Dichter Boris Pasternak und der französische Philosoph Jean-Paul Sartre. Hier zu den Gründen für ihre Ablehnung.

LITERATURNOBELPREIS-QUIZ

AP

Große Namen, große Titel: Wer bei der Vergabe des Literaturnobelpreises mitreden will, sollte sich in der Buchszene auskennen. Die bedeutendsten Künstler, die besten Werke, die schlimmsten Eklats – wissen Sie Bescheid? SPIEGEL ONLINE gibt Nachhilfe

weiterführende “spiegel – Links” hier:

http://www.spiegel.de/thema/nobelpreis_fuer_literatur/

Interessant und brauchbar auch der tagesschau _ Link:

http://www.tagesschau.de/ausland/nobelpreis192.html

 

Automatische Wiki-Verlinkung:
Wikis haben eine eigene Option zu Erstellung von Unterseiten. Durch Schreiben eines Wortes mit zwei nicht direkt aufeinander folgenden Großbuchstaben (z.B. AuTo) wird eine neue Seite im Wiki mit dem Namen Auto erstellt. Durch einen Klick auf das Wort AuTo im Text gelangt man zu der verlinkten Seite. Diese Schreibweise wird im englischen CamelCase genannt, weil zwei Großbuchstaben in einem Wort wie die Höcker eines Kamels aussehen. Im deutschen ist diese Schreibweise oft verpönt. Diese Möglichkeit kann daher abgeschaltet werden. Stattdessen erfolgt eine Verlinkung durch die Einklammerung [in eckigen Klammern] um einen Link zu einer neuen Seite zu erzeugen. Nach dem Abspeichern der Seite wird hinter dem Wort ein Fragezeichen angezeigt. Dies symbolisiert,dass hier eine Unterseite vorbereitet ist, die jedoch noch nicht mit Inhalt gefüllt wurde. Das Fragezeichen kann angeklickt werden, um die Seite mit Inhalt zu füllen. Nachdem die Seite erstellt wurde, ist das Fragezeichen verschwunden und das ganze Wort wird als Link dargestellt.”

“Wenn der Trainer ein Wiki im Kurs anlegt, in den Wiki-Einstellungen die KamelHöcker-Verlinkung aktiviert hat, dann kann der Link auch in KamelHöcker-Schreibweise geschrieben werden: Die KamelHöcker-Schreibweise fasst alle Wörter zur Bezeichnung eines Links in einem einzigen Wort zusammen. Jedes Wort im Link wird mit einem Großbuchstaben begonnen, z.B. NeueSeite…”

Frohe Weihnachten

Dec 24, 2009 sabine_soltani | Uncategorized

Allen Besuchern meines Blogs und ihren Familien wünsche ich ein Frohes, Gesegnetes Weihnachtsfest und fürs Neue Jahr 2010 Alles Liebe und Gute!

Mit besten Grüßen,

Sabine Soltani

  

   

Podcast – Projekt

Dec 21, 2009 sabine_soltani | Uncategorized

Hier der Vorschlag von Norma: http://normadonini.wordpress.com/alles-rund-um-podcast/

Alles rund um Podcast

 

Was ist ein Podcast?  

podcast_erklaerung_gesprochener-dialog

Mit Podcast ist eine Serie von im mp3-Format Audiodatein gemeint. Sie sind im Grunde Radio- und Fernsehsendungen, deren Besonderheit darin besteht, dass sie nicht direkt in Echtzeit, sondern später als Aufnahme auf dem Computer oder einem MP3-Player angehört werden. Podcasts können von allen, die daran Interesse haben, heruntergeladen, abonniert und genützt werden. Podcasting ist ein Kunstwort, zusammengesetzt aus Apples erfolgreichem  “iPod“ und dem englischen Wort für Radiosendung „Broadcast“.

Der Vorteil von Podcasts besteht darin, dass Unterricht nicht länger auf den Klassenraum beschränkt ist, sondern überall stattfinden kann und Lernerinnen und Lerner ihre Fremdsprachen- und Medienkompetenzen gleichzeitig erweitern. Das heißt, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte die Gelegenheit erhalten, irgendwelche  Tondokumente fertigzustellen und zu veröffentlichen. 

Ein eigener Podcast besteht aus dem Aufnehmen, dem Bearbeiten, dem Veröffentlichen von Audio- und Multimedia-Dateien im Internet.

 

                       Kidspods – Das Podcastportal für Kinder  

   

Noch nicht ganz klar?

http://wiki.hs-albsig.de/wiki/index.php/Podcast

http://de.wikipedia.org/wiki/Podcasting

Bei «Lehrer-online» findet sich eine gute Zusammenfassung über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Podcast im Unterricht

Hier sind alle Schritte zu finden, die  zur Erstellung eines Podcasts führen  http://www.schulpodcasting.info/

Vor diesem Modul war Podcast für mich kein neues aber doch ein kryptisches oft gehörtes und gelesenes Wort. Das hörte sich fantastisch an, ich fürchtete aber vor der vermutlichen Schwierigkeit mit technischem Aufwand, was sich in Wirklichkeit überhaupt nicht passiert ist. Ich bin jetzt überzeugt, dass sich der Einsatz von Podcasts vor allem im Fremdsprachenunterricht  lohnt.

Auf den von mir besuchten zahlreichen Podcast-Seiten bin ich auf vieles  Interessantes gestoßen. Zuallererst würde ich als Lehrerin alle Podcast-Seiten der Deutsche Welle erwähnen, weil sie aus anregendem, komplettem und geeignetem Material für die  Fremdsprachenarbeit  bestehen

Was ich noch interessant für die Lerner gefunden habe: 

Wenn Kinder nicht lesen brauchen, können sie sich besser in die Geschichte hineinversetzen und ihre Kinderträume fliegen lassen. Ich bin mir sicher, das Zuhören unterstützt ihre Phantasie und entwickelt die kognitive Verarbeitung der gehörten Inhalte. Schließlich merken unsere ZuhörerInnen gar nicht, dass sie gerade dabei sind, etwas zu lernen. Hören erweitert selbstverständlich die Sprachkompetenz!

  • http://www.maerchenpodcast.de/ ein Link über Märchen aus aller Welt. Sie können als Zusatzmaterial (auch als Hausaufgabe) zum Trainieren des Hörverstehen eingesetzt werden. 

 

  • http://www.goethe.de/lrn/prj/gad/deindex.htm  ein unterhaltsamer vom Goethe-Institut erstellter  Podcast für Deutschlernende. Man hat auch die Möglichkeit das Gehörte nachzulesen und das Material als PDF-Datei herunterzuladen.   

  • http://www.kindernetz.de/minitz/ die SWR-Kindernachrichten im Fernsehen, Radio und Internet. Das gemeinsame Fernseh- und Hörfunksprojekt ist an die junge Zielgruppe der Sieben- bis Dreizehnjährigen gerichtet und zeigt tagesaktuelle Nachrichten.

  

  

 Unterrichtsvorschlag

Topthema Umweltschutz

Wangari Maathai, die Freundin der Bäume

Zielgruppe

12- 13jährige Deutschlernende – Niveau A2

  

Einstieg ins Thema

http://www.voteearth.at/de/video/   

SchülerInnen sehen das Video und beantworten die Fragen

  • Welche Länder, welche Städte habt ihr gesehen?
  • Welche Sehenswürdigkeiten habt ihr erkannt?
  • Worum geht es im Video? Habt ihr verstanden?
  • Wann war die „Earth Hour“?
  • Erklärt, bitte, das Wort „Kampagne“ mit euren Worten

Vermutungen rund um die Zukunft unseres Planeten formulieren lassen

 

Aktivierung des Vorwissens

http://www.myvideo.de/watch/5910316/Wach_auf_Unsere_Erde_ist_in_Gefahr_Klimawandel_Naturkatastrophen

  • Video zeigen und den im Video enthaltenen Wortschatz schreiben
                        

sagenhafte Natur- und                         Landschaftsaufnahmen 

(Ist das schon Vergangenheit?)

  • das Korallenriff (e)
  • der Regenwald
  • die Arktis
  • die Savanne
  • der Gletscher (-)
  • ………………

 

  schreckliche Umweltverschmutzung und Katastrophen    (die aktuelle Aufnahme unserer Erde)

  • die Dürre (n)
  • der Sturm („e)
  • die Erwärmung
  • die Überschwemmung
  • das Abgas
  • …………………………..
  • Arbeit mit dem Atlas: eine Reise (eventuell auch in der Muttersprache) in das ewige Eis nach Alaska, in die Sahara, in eine farbenfrohe Unterwasserwelt, in die verschieden Kontinenten unserer Erde
  • die kontrastreichen Bilder des Videos  kommentieren
  • Warum ist unsere Erde in Gefahr?
  • zwischen Pro- und Kontra-Argumenten unterscheiden und eigene bzw. fremde Positionen argumentativ schlüssig vertreten

  • Was können wir machen? Was können Jugendliche tun?
  • Vermutungen sammeln

  

Fertigkeit Sehen und Hören

  

Auf der Anfangsseite der SWR- Kindernachrichten  http://www.kindernetz.de/minitz/ das Wort „Klima“ schreiben. Unter den  Beiträgen den vom 4. Dezember „Klimagipfel: Bäume pflanzen für ein gutes Klima“  mit einem Klick auswählen.

  • Im Fernsehstudio der Nachricht zuhören
  • die Lerner fragen, worum es geht
  • die Nachricht noch einmal hören und gleichzeitig den Text lesen
  • die vorgeschlagenen Quizfragen erweitern, um das Verständnis zu kontrollieren

 

Fertigkeit Sehen und Hören weiter üben

Wir lernen Felix Finkbeiner und sein Projekt besser kennen 

  • Durch den Link „Felix erklärt sein Projekt im Tiegerenten Club“  das Interwiev mit dem bereits bekannten Jungen hören lassen (auch mehr als zweimal)
  • Kärtchen mit Fragen zum Verständnis des Interviews überall in der Klasse hängen. SchülerInnen sollen sie beantworten und sie in die richtige Folge setzen, um eine Zusammenfassung des Interviews zu schreiben. Danach kontrollieren sie in Partnerarbeit, wie ihre schriftliche Produktion aussieht und die Lehrerin unterstützt bei den Paaren die Verbesserungsphase   

==================================================================

Wann hat Felix Finkbeiner angefangen, sich aktiv für die Umwelt zu  interessieren?

==================================================================

Was für eine Schulaufgabe hat sein Engagement für die Umwelt ausgelöst?

==================================================================

Was hat er während seiner Recherche herausgefunden?

==================================================================

Was ist und was bedeutet  „Plant-for-the Planet“?

==================================================================

 …………………………………………………………………………..?

===================================================================

  

  

Fertigkeit Lesen und Sprechen

  • Felix Finkbeiner erwähnt in seinem Interview eine berühmte Frau aus Afrika. Foto von Wangari Maathai  zeigen. Zusammen Informationen über Wangari Maathari im Internet finden oder sie als Hausaufgabe sammeln lassen
  • Den SchülerInnen mitteilen, dass sie die erste Frau aus Afrika ist, die 2004 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

-          Was ist der Nobelpreis?

-          In welchen Bereichen wird der Preis vergeben?

  -        Kennt ihr andere Nobelpreisträger?

 http://www.kurskontakte.de/media/article_pdfs/KK136WangariMaathai.pdf

 http://www.oneminutefortheworld.com/index2.php?

m=mensch_des_monats&m1=&m2=netzwerk_detail&m3=&rubid=&netzid=42&la=de

http://www.hna.de/kinderstart/00_20091204160544_Grosse_Auszeichnung_fuer_Jungen_aus_Afrika.html

  

Fertigkeit Lesen und Schreiben

 

  • Arbeitsblatt über die Umweltschützerin Wangari Maathai

Habt ihr die Artikel über Wangari Maathai gut gelesen und verstanden? Dann antwortet mit richtig (R)  oder falsch (F)

  1. Wangari ist in Kamerun geboren.    (R)  (F)
  2. Sie hat den Friedensnobelpreis gewonnen.   (R)  (F)
  3. Sie hat gearbeitet, um den kranken Menschen in ihrem Land zu helfen.  (R)   (F)
  4. 1997 hat sie die Organisation Green Belt gegründet.   (R)  (F)
  5. Green Belt hat 10 Millionen Bäume gepflanzt.             (R)  (F)
  6. Wangari hat ein Projekt für Schulkinder realisiert.      (R)  (F)

Jetzt korrigiert die fehlerhaften Aussagen.

 

 
 
 
 
 

Grammatik üben

Schreibt Sätze im Perfekt, bitte!

(ich) pflanzen Bäume  ……………………………………………………………….

(du) für den Klimaschutz einsetzten ………………………………………………….

(er)  über die Jugendkampagne berichten …………………………………………..

(wir) bei der Initiative Plant-for-the-Planet helfen………………………………..

(ihr) gemeinsam für die Zukunft aktiv werden ……………………………………..

(sie) über die Krankheit unseres Planeten diskutieren …………………………..

Wiederholt die Regel des Perfekts in der Muttersprache. Wie bildet man das Perfekt? Wie verhalten sich schwache, starke, trennbare und untrennbare Verben?

 

 
 
 
 
 

Fertigkeit „kreatives“  Schreiben  

SchülerInnen nehmen an dem von ihrer Schule organisierten Wettbewerb „Jetzt das Klima retten! Während andere diskutieren, pflanzen wir Bäume“ teil. Sie können 

  • eine Broschüre entwerfen, um die Initiative  in ihrem Stadtviertel bekannt zu machen 
  • einen Brief an die mächtigsten Politikern der Welt schreiben, um sie über ihre Baumpflanz-Aktion zu informieren und sie aufzufordern, mit aller Kraft mitzuwirken

  

Medienkompetenz – Podcast erstellen  

  • Verwendung des erstellenden Podcasts zum Vertiefen und zum Wiederholen des vorgeschlagenen aktuellen Thema
  • Veröffentlichung des Podcasts auf der Schulhomepage

In kleinen Gruppen sollen SchülerInnen die Schulkameraden der anderen Klassen über das Thema Umweltschutz interviewen und die Antworten als Podcast aufnehmen.

Fragen werden rechtzeitig in Gruppenarbeit vorbereitet .

  • Was tust du für die Umwelt?  
  • Wie kommst du zur Schule? (Autos sind bequem, sie verschmutzen aber die Luft)
  • Lässt du Geräte (Fernseher, PC etc. ) zu Hause an, oder achtest du darauf,  sie auszuschalten?
  • Trennst du Müll nach Plastik, Glas, Papier etc. oder kommt einfach alles in die graue Tonne? Warum trennst du den Müll (nicht)?
  • Kann man Müll vermeiden?  Wie?
  • Lässt du beim Zähne putzen den Wasserhahn laufen? Wie viel Wasser verbrauchst du jeden Tag?
  • Worauf achtest du beim Einkaufen, um die Umwelt nicht zu belasten?
  • Hast du Umwelttipps, die man deinen Schulkameraden vorschlagen kann?
  • Kennst du Greenpeace oder andere Bewegungen, die für die Zukunft unseres Planeten kämpfen?
  • Kennst du Wangari Maathai und ihre Baumpflanz-Aktion?
  • Bist du einverstanden, dass Umwelt und Frieden untrennbar zusammen gehören? 
  • Bald ist Weihnachten, ein wichtiges Fest. Wie könntest du es ökologisch und sinnvoll feiern?

Und hier mein Vorschlag:

Klimakonferenz Kopenhagen

Ein Unterrichtsvorschlag von Sabine Soltani

 MMF 3 / Herbstkurs 2009

Modul 2 / Aufgabe 7

Diesen Unterrichtsentwurf plane ich für eine Klasse der Niveaustufe B 2 mit folgenden Lernzielbeschreibungen:

1.      TN können Hypothesen bilden und versprachlichen, aktivieren ihr Vorwissen

2.      TN können im Internet recherchieren und Informationen zum Thema sammeln und präsentieren und erweitern dadurch ihre Medienkompetenz

3.      TN verbessern ihr Hör-Sehverständnis

4.      TN können ein Podcast produzieren, verbessern dabei ihre Aussprache und Intonation. Können ihre eigenen phonetischen „Schwächen“ erkennen und dann auch verbessern.

5.      TN können unter Anwendung von Diskursmitteln und Redemittel „eine Konferenz“ abhalten, diskutieren und argumentieren.

 

TN sammeln zuerst in Gruppen, was sie von der Klimakonferenz bis jetzt mitbekommen haben, was sie davon halten und welche Erwartungen sie davon haben. Ihre Ergebnisse präsentiert jede Gruppe als Mind-map.

Als nächsten Schritt geht jede Gruppe auf Internetrecherche in die Mediothek – alternativ auch zu Hause möglich und sammelt erste Informationen unter dieser Seite: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,667074,00.html

http://aktionklima.lehrerwink.de/

Jede Gruppe erhält einen anderen Arbeitsauftrag:

1.      Die Rolle der USA bei der Konferenz

2.      Die Rolle Deutschlands bei der Konferenz

3.      Die Rolle der sogenannten „Schwellenländer“ bei der Konferenz

4.      Die wichtigsten Punkte der Weltklimaverhandlungen

5.      Die Geschichte der Weltklimakonferenz seit 1988

In Wirbelgruppen werden die Ergebnisse, die ausgedruckt oder in Word notiert und verlinkt wurden, anschließend präsentiert und besprochen.  ( 3 UE )

Es werden 4 neue Gruppen eingeteilt: die USA, Deutschland, China, Indien

Zu Hause sammeln die TN weitere Informationen , die auf ihre Gruppe zutreffen und die sie in einem WebQuest abrufen können , und die sie passend für eine Diskussion finden: Welche Rolle spielt „mein“ Land bei der Konferenz, was sind unsere Ansatzpunkte, Wünsche, Erwartungen und was sind wir bereit einzugehen. In der nächsten Präsenzphase in der Klasse bespricht und vergleicht erst jede Gruppe ihre Ergebnisse und sammelt Argumente für ihre Standpunkte. Formuliert bereits mit Hilfe von Redemitteln einige wichtige Argumente, die sie auf alle Fälle einbringen möchte   ( 1 UE + Recheche zu Hause).

Nun treffen sich die Länder zur „Konferenz“ – in jeder Gruppe ist mindestens 1 TN aus den Ländergruppen und argumentiert und diskutiert. Dies wird in einem Pocdast aufgenommen und anschließend von jedem gehört. Zuerst pro Gruppe, wo jeder sich zuerst speziell auf seine Stimme konzentriert und anschließend auf das Sprechen der anderen. Die Podcasts der anderen Gruppen wird auch gehört und es werden Notizen gemacht: Was wurde angesprochen, was war neu, konnte ich alles verstehen, wie war die Aussprache, die Sprechmelodie, die Betonung? ( 2- 3 UE)

Evaluation:Abschließend findet eine Evaluation der „Konferenz“ statt. Die TN sprechen dabei in Gruppen über ihre Erfahrungen , was gut war und was sie gestört hat und welche Eindrücke und welchen Lerngewinn sie von der Arbeit mit dem Podcast hatten.

Die Ergebnisse werden als sogenannte Punkteabfrage festgehalten. Auf jeden Punkt der Evaluation sollen sie zum Schluss einen Smiley heften. ( 1 UE)

Norma und ich haben uns für Weihnachten entschieden. Sie ist mit dem Durchlesen schon fertig und hat auch schon den Podcast angehört. Ich konnte bis jetzt nur den erstenLink öffnen und lesen, die anderen lassen sich nicht öffnen, nunja, den Nürnberger Christkindlesmarkt kenne ich ja und die anderen Seiten sehe ich mir später an.

Wie wohl das Podcast dann noch wird???? bin schon neugierig, aber wir wollen unsere Podcasts getrennt abgeben, ist organisatorisch sicher einfacher.

 

 

 

Podcast

Dec 20, 2009 sabine_soltani | Uncategorized

Webseiten von interessanten und brauchbaren Podcasts für den DaF-Unterricht:

Podcast http://www.swr.de/mediathek/vod/-/id=4653422/nid=4653422/did=2686206/mpdid=2688908/13mfa12/index.html

Programm für unterwegs

Podcasting ist eine Bezeichnung, die sich aus den Begriffen “iPod” (Name eines MP3-Players) und “broadcasting” (engl. für: “senden”) zusammensetzt. Podcasts sind also Sendungen, die man sich nicht im Radio anhört oder im Fernsehen sieht, sondern auf einem MP3-Gerät.

Der Vorteil: Sie können den Podcast laufen lassen, wann Sie wollen, und sind unabhängig von der Sendezeit – Radio und Fernsehen zum Mitnehmen. Wenn Sie Geschmack daran gefunden haben, können Sie Ihr eigenes, individuelles Programm aus Beiträgen im Internet zusammenstellen. Podcasts gibt es übrigens nicht nur zum Hören – Video-Podcasts bringen auch bewegte Bilder auf den Player (natürlich vorausgesetzt, dieser kann Videos darstellen!).

So kommen Sie dran

Der große Erfolg der Podcasts liegt unter anderem an der überzeugend einfachen Technik. Mit ein paar Klicks können Sie sich Audios und Videos aus dem Internet herunterladen und auf Ihrem Player abspielen.

Und das Beste: Das Herunterladen müssen Sie noch nicht einmal selbst machen. Podcasts kann man nämlich abonnieren, dann kommen sie “frei Haus”. Mit einem kleinen Computerprogramm, dem so genannten “Podcatcher” (engl. für “einfangen”), können Sie Ihre Lieblingssendung kostenlos abonnieren. Verbreitete Podcatcher-Programme sind zum Beispiel “iTunes” und “Juice”. Mit diesen und anderen Helferlein bekommen Sie automatisch Ihr Wunschprogramm auf Ihren PC oder MP3-Player.

http://www.englisch.schule.de/podcasting.htm

http://www.englisch.schule.de/podcasting.htm#selbst

http://www.schulpodcasting.info/podcast_downloads_files/Podcasts%20produzieren.pdf

http://www.literaturcafe.de/kaleko/

 http://rss.dw-world.de/xml/podcast_langsam_gesprochene_nachrichten  

 http://rss.dw-world.de/xml/podcast_sprachbar

http://rss.dw-world.de/xml/podcast_top-thema_mit_vokabeln

 http://rss.dw-world.de/xml/podcast_alltagsdeutsch

http://rss.dw-world.de/xml/podcast_stichwort

http://www.maerchenpodcast.de/

http://www.goethe.de/lrn/prj/gad/deindex.htm

http://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/audio

 http://www.podcast.de/episode/1421832/%E2%80%9C%E2%80%A6unterwegs_mit_Alex_Capus%E2%80%9D

Hilfestellungen zum Podcasten:

Wenn du Audacity heruntergeladen hast, dann hast du schon den ersten wichtigen Schritt geschafft. Den Rest bekommt du auch noch hin!
Du brauchst nun ein Mikrofon. Überzeuge dich, dass es richtig eingesteckt ist und dass auch die Einsteilungen beim Volumen stimmen. Mache zuerst einmal einen Test. Öffne Audacity, klicke auf die rote Kugel und dann wird auch schon aufgenommen. Wenn du fertig bist, klicke auf das gelbe Quadrat (Stopptaste). Mit dem grünen Pfeil hörst du die Aufnahme an und mit dem gelben Quadrat kannst du sie stoppen. Du musst vielleicht ein bisschen experimenten, um herauszufinden, wie groß der ideale Abstand vom Mikrofon ist und wie laut du sprechen musst. Wenn du nun nach diversen Tests mit dem Programm zurecht kommst, dann überlege dir, was du sagen willst. Vielleicht willst du ein paar Notizen machen. Und dann mache deine Aufnahme. Wenn du dich versprichst und nicht noch einmal den gesamten Text wiederholen willst, dann beginne nur noch einmal ab dem Satz, bei dem du dich versprochen hast. Wenn du dir die Aufnahme noch einmal anhörst und an die Stelle mit dem Versprecher kommst, dann kannst du die Stelle löschen, indem du den entsprechenden Abschnitt markierst (Maus geklickt halten, während du über die Stelle fährst) und dann einfach mit dem Pfeil zurück löschen. Vergiss nicht, die Aufnahme zu speichern. Und dann musst du sie noch als mp3 abspeichern, bevor du sie im MMF hochladen kannst. Dazu gibt es im MMF zwei Links, die dir helfen.
Ich hoffe, dass ich dir mit dieser Beschreibung weitergeholfen habe.

Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg und dass du auf den Geschmack kommst und noch viele Podcasts produzieren wirst!

Bettina !

http://www.podcast.de/podcasting/schritt-fuer-schritt-erklaert/

 

 

 

Podcasting: Schritt für Schritt erklärt

Lernen Sie Podcasting an einem Beispiel kennen.

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Podcasting Schritt für Schritt

Die 8 Schritte des Podcasting

  1. Mit Hilfe eines Computers, einer Soundkarte, eines Mikrofons und einer Kamera erzeugt Podcasterin Alice eine Audio- oder Videodatei – eine so genannte Episode.
  2. Diese Datei wandelt Alice dann in ein platzsparendes und bandbreiten-freundlicheres Format (Audio meist MP3, Video meist MP4) um.
  3. Die Internetadresse, unter der die konvertierte Datei abgelegt wird, vermerkt Alice im RSS-Feed ihres Blogs oder ihrer Webseite.
  4. Dann lädt Alice die Datei auf ihren Podspace im Internet hoch.
  5. Als nächstes veröffentlicht Alice den neuen oder aktualisierten RSS-Feed im Internet.
  6. Podder Bob wird über das podcast.de Podcast-Verzeichnis auf Alice’ Podcast aufmerksam.
  7. Audio- und Video-Episoden kann Bob entweder direkt online z.B. über den podcast.de Player abspielen oder mit Hilfe eines Podcasting-Clients – dem Podcatcher – die gewünschte Datei herunterladen.
  8. Der Podcatcher sorgt nach Ende des Downloads für eine automatische Übertragung des neuen Podcasts auf Bobs MP3-Player. Jetzt kann Bob den Podcast jederzeit und überall anhören!

Creative Commons License Die Grafik und der Begleittext stehen unter der Creative Commons License. Die Grafik erhalten Sie auf Anfrage in einer druckfähigen Version für Presseveröffentlichungen.

Glossar : http://www.podcast.de/podcasting/glossar/

Terminologie der Podcastosphäre

Begriffe

Podcast, Sender, Kanal
Ein allgemeiner Begriff für die Audio- bzw. Video-Inhalte, die ein Podcaster erstellt hat. Ein Podcast, Sender oder Kanal besteht in der Regel aus mehreren Episoden bzw. Sendungen.
Episode, Folge, Sendung, Cast, Podshow
Einzelne Ausführung eines Podcasts.
Videopodcast, Videocast, Vodcast, Vidcast
Unterschiedliche Bezeichnungen für ein und diesselbe Sache: einen Podcast im Videoformat.
Podcaster / -in
Eine Person, die Podcasts erstellt
Podcasten, Podcasting
Die Tätigkeit des Podcast-Erstellens
Podserie
Eine Folge von Sendungen, die in einem inhaltlichen Zusammenhang stehen
Podcatcher
Ein Softwareprogramm, das es erlaubt Podcasts herunterzuladen und sie auf ein tragbares Abspielgerät zu überspielen.
Podproducer
Ein Softwareprogramm zum Erstellen von RSS-Feeds und / oder Episoden
Podder
Eine Person, die Podcasts anhört oder ansieht
Podjockey
Der Gastgeber bei der Produktion einer Sendung
Podosphäre, Podcastosphäre
Die Gemeinschaft der Podcaster und Podder
Podspace
Speicherplatz auf einem Webserver, der speziell für Podcasts zur Verfügung steht
Podhosting
Ein für das Podcasting optimiertes Webhosting-Angebot
Podzine
Ein Magazin, das gezielt über die Podcastosphäre berichtet (elektronisch oder gedruckt)
Shownotes
Die Begleitinformationen zu einer Sendung findden sich in elektronischer Form auf der Webseite oder dem Blog zum Podcast. Häufig macht der Podcaster Referenzierungen zu den verwendeten Quellen und besprochenen Themen.

Top-Thema ” Nachrichten”

Dec 4, 2009 sabine_soltani | Uncategorized

Top Thema Schönheitswahn

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4526962,00.html

Top – Thema: Schönheitswahn

www-Adresse: http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4526962,00.html

Diesen Unterrichtsvorschlag plane ich für eine  Klasse der B2- Stufe ( Anfang B 2 ) analog zum Thema  „Schönheit“ in Lektion 2 aus dem Lehrwerk „ Mittelpunkt B 2“.

In diesem Artikel geht es ja um den Missbrauch von Aufhellungscremes und auch hier im Iran gilt eine helle Haut als Schönheitsideal. Daher finde ich es passend, mit der Klasse darüber zu sprechen.

Als Einstieg sammelt die Klasse Assoziationen zu diesem Thema, indem sie in Gruppen Stichpunkte sammelt, was sie als schön empfinden. Hierzu bekommt jede Gruppe ein DIN A 3 Papier und sie schreibt auf, was ihnen zu : Haut, Augen, Größe, Körpermaße, Alter u.a. dazu einfällt. Danach präsentieren sie ihre Ergebnisse in sogenannten Wirbelgruppen und je ein TN stellt sein Plakat dabei vor.

In Gruppen sprechen die TN anschließend über Aufhellungscremes, was sie davon halten, ob sie evtl. Selber welche benutzen oder schon benutzt haben und warum. Die TN wenden dabei Redemittel an, die sie vorher schon erarbeitet haben.

Die TN hören nun die Nachrichtenmeldung ( entweder in der Mediothek den Link anklicken http://www.dw-world.de/popups/popup_single_mediaplayer/0,,4531058_type_audio_struct_10291_contentId_4526962,00.html   oder als gespeicherte Datei als MP3).

Beim ersten Hören machen sich die TN Notizen zum Globalverstehen mit Hilfe der W-Fragen: Wer? Wo? Was? Warum? Anschließender Vergleich. Außerdem notieren Sie, ob der Artikel Aufhellungscremes eher negativ oder positiv bewertet und welche Textstellen das besagen ( 2. Hören ).  Dies wird in Gruppen besprochen, dabei soll auch jeder seine eigene Meinung dazu sagen und eine Diskussion entstehen. Wieder werden Redemittel angewandt.

Der nächste Arbeitsauftrag: In der Mediothek den Link anklicken und den Artikel lesen, bzw. Die Kopie des Artikels austeilen. Arbeitsauftrag: Den Abschnitten Zwischenüberschriften zuordnen:

  1. Ich bin schön
  2. Das perfekte Leben
  3. Mehr Möglichkeiten
  4. Schönheit um jeden Preis?

 

 

 

Schönheit mit Risiko

 

Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Gefährliche Schönheit

Der Markt mit Bleichcremes boomt. Das Schönheitsideal einer hellen Haut gibt es in fast allen Teilen der Welt. Daher nehmen viele dunkelhäutige Menschen die gefährlichen Inhaltsstoffe der Produkte in Kauf.‎

 

Jeden Morgen das gleiche Ritual: Marie greift zu der orange-weißen Flasche und cremt sich sorgfältig ein. Seit drei Jahren benutzt die 17-Jährige die Bleichcreme. “Als ich zwölf Jahre alt war, wollte ich hellhäutig werden, weil meine Freunde hell waren. Ich dachte mir, wieso bin ich dunkel?”, erzählt Marie. Die junge Angolanerin lebt seit Jahren in Frankfurt am Main. Seit sie Hautaufheller verwendet, hat sich viel für Marie geändert. Stolz sagt sie: “Ich bin sehr schön geworden und beliebt.”

 

In vielen Teilen der Welt boomt das Geschäft mit Bleichcremes. In afrikanischen Läden werden sie den Kunden unter Namen wie “White Perfect”, also “perfektes Weiß” oder “die Macht der Schönheit” verkauft. In Ägypten läuft ein Werbespot, der eine junge Frau mit aufgehellter Haut zeigt. Sie erzählt, dass sie erst mit heller Haut ihren Traumjob und ihren Traummann gefunden hat.

 

Abdul Ibrahim, Besitzer eines afrikanischen Geschäfts in Frankfurt, kennt diesen Schönheitswahn. “Afrikaner bleichen sich die Haut, weil in der heutigen Welt nur wenige dunkelhäutige Vorbilder gezeigt werden … Die Leute glauben deshalb, dass man als hellhäutiger Afrikaner mehr Chancen hat”, erklärt er. Früher hat Ibrahim die Bleichprodukte auch verkauft und damit viel Geld verdient. Dann wurde er von der Gesundheitsbehörde kontrolliert. Viele seiner Produkte wurden beschlagnahmt und er musste eine hohe Strafe zahlen.

 

Hautaufheller können gefährliche Nebenwirkungen haben wie Hautkrebs oder Leberschäden. In den vergangenen Jahren hat die Europäische Union einige Inhaltsstoffe der Cremes verboten. Allerdings kann man sie in Deutschland noch immer kaufen, wenn nötig illegal. Und die große Nachfrage nach den Hautaufhellern hält an. Der Druck, einem Schönheitsideal zu entsprechen, ist einfach zu groß.

 

 

 

 

 

Das Glossar mit den wichtigen Wörtern aus dem Text, ordnen die TN in Gruppen als Kärtchen zu

 

 

die Bleichcreme

 

Creme, die die Haut heller macht

 

der Inhaltsstoff

 

der chemische Stoff, der in einem Produkt ist

 

 

 

boomen

 

großes wirtschaftliches Wachstum haben

 

das Ritual

 

etwas, das jemand immer wieder macht

 

 

 

das Schönheitsideal

 

das öffentliche Bild des perfekten Aussehens

 

der Hautaufheller

 

siehe: die Bleichcreme

 

 

 

etwas in Kauf nehmen

 

die negative Seite einer sonst guten Sache akzeptieren

 

der Werbespot

 

eine Werbesendung

 

 

der Schönheitswahn

 

die Tatsache, dass Menschen unbedingt schön sein wollen

 

die Nebenwirkung

 

die negative Wirkung eines Medikaments

 

das Vorbild

 

jemand, den man so sehr bewundert, dass man so sein möchte wie er

 

illegal

 

nicht erlaubt, vom Gesetz verboten

 

die Gesundheitsbehörde

 

ein Amt, das kontrolliert, ob Gesundheitsregeln beachtet werden

 

anhalten

 

hier: weitergehen

 

etwas beschlagnahmen

 

jemandem etwas wegnehmen

 

Jemandem / etwas entsprechen

 

hier: so zu sein wie jemand / etwas

 

 

Glossar

 

Bleichcreme, die – eine Creme, die die Haut heller macht

 

boomen hier: großes wirtschaftliches Wachstum haben

 

Schönheitsideal, das – das öffentliche Bild des perfekten Aussehens

 

etwas in Kauf nehmen – die negative Seite einer sonst guten Sache akzeptieren

 

Inhaltsstoff, der – der chemische Stoff, der in einem Produkt ist

 

Ritual, das – etwas, was jemand immer wieder macht

 

Hautaufheller, der – die → Bleichcreme

 

Werbespot, der  – eine Werbesendung

 

Schönheitswahn, der – die Tatsache, dass Menschen unbedingt schön sein wollen

 

Vorbild, das – jemand, den man so sehr bewundert, dass man so sein möchte wie er

 

Gesundheitsbehörde, die – ein Amt, das kontrolliert, ob Gesundheitsregeln (z. B. in einer Firma) beachtet werden

 

etwas beschlagnahmen – jemandem etwas wegnehmen

 

Nebenwirkung, die – die negative Wirkung eines Medikaments

 

illegal nicht erlaubt; vom Gesetz verboten

 

anhalten – hier: weitergehen

 

jemandem/etwas entsprechen – hier: so zu sein wie jemand/etwas

 

 

Fragen zum Text

 

1.  Seit Marie Bleichcreme benutzt, …

a)  hat sie oft Kopfschmerzen.

b)  fühlt sie sich viel wohler.

c)  hat sie einen deutschen Freund.

 

2.  Viele Afrikanerinnen verwenden Hautaufheller, weil …

a)  sie glauben, dass sie mit heller Haut ein besseres Leben haben werden.

b)  sie gerne in einem Werbespot im Fernsehen auftreten möchten.

c)  Bleichcremes sehr gut für die Haut sind.

 

3.  Wie kann man diesen Satz anders ausdrücken: “Viele Frauen möchten dem Schönheitsideal entsprechen”?

a)  Viele Frauen gefallen sich so, wie sie sind.

b)  Viele Frauen wollen sehr gut aussehen.

c)  Vielen Frauen ist ihr Aussehen egal.

 

4.  Ergänzen Sie die richtige Verbform: “Obwohl die EU viele Inhaltsstoffe verboten hat, … die Cremes immer noch verkauft.”

a)  werden

b)  wurden

c)  wird

 

5.  Ergänzen Sie die Verben im richtigen Tempus: “Ibrahim hatte die Produkte selbst …, bevor die Gesundheitsbehörde ihn …”

a)  verkaufen, kontrollierte

b)  verkauft, kontrollierte

c)  verkauft, kontrolliert

 

 

 

 

Arbeitsauftrag

Stellen Sie sich vor, eine gute Freundin von Ihnen nimmt Hautaufheller. Sie haben erst vor Kurzem einen Bericht über die gefährlichen Nebenwirkungen von Bleichcremes gelesen. Schreiben Sie einen Dialog zwischen Ihnen und Ihrer Freundin, in dem Sie versuchen, Ihre Freundin von den negativen Wirkungen der Hautaufheller zu überzeugen.

Danach spielen Sie den Dialog vor. Die Klasse spricht über die Dialoge.

Digitales Arbeitsblatt

Nov 10, 2009 sabine_soltani | Uncategorized

Digitales Arbeitsblatt

zu ” Du entschuldige, i kenn di”

Kennen Sie Michael Ballack den Fußballstar? Und wie siehts mit Peter Cornelius , dem Liedermacher aus Österreich aus? Was verbindet die beiden wohl?

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Michael Ballack sollte bei seiner ersten Trainigsstunde in seinem neuen englischen Club, so wie es für Neuankömmlinge üblich war, ein Lied singen und wie er später zugab, sei ihm so spontan kein anderes Lied ,als dieses von Peter Cornelius in österreichischer Mundart gesungene Lied ,eingefallen. Schade, dass wir nicht dabei waren, um zu hören, wie ein Ostdeutscher auf österreichisch singt. Jedenfalls weigert Michael Ballack sich, dieses Lied noch einmal öffentlich zu singen. Schade!

Wir wollen uns einmal ansehenund anhören, warum dieses Lied vielleicht für Nicht – Österreicher ( und Nicht- Bayern – und selbst auch für diese sind nicht alle Begriffe verständlich), so schwer zu verstehen ist und trotzdem verstanden und gesungen werden kann.

Bitte klicken Sie die Wörter an und schauen Sie im Net selber nach, was das bedeuten kann:

“Du entschuldige, i kenn di”

von Peter Cornelius

Wann i oft a bissl ins Narrnkastl schau’,
dann siech i a Madl mit Aug’n so blau,
a Blau des laßt si’ mit gar nix anderm vergleich’n.
Sie war in der Schul’ der erklärte Schwarm,
von mir und von all meine Freund’, doch dann,
am letzten Schultag da stellte das Leben seine Weich’n.
Wir hab’n uns sofort aus die Aug’n verlor’n,
i hab mi oft g’fragt, was is aus ihr word’n.
Die Wege, die wir beide ‘gangen sind,
war’n net die gleichen.
Und vorgestern sitz i in ein’m Lokal,
i schau in zwei Aug’n und waß auf einmal,
es is dieses Blau, des laßt si mit gar nix vergleich’n.

Du entschuldige i kenn di,
bist du net die Klane,
die i schon als Bua gern g’habt hab.
Die mit dreizehn schon kokett war,
mehr als was erlaubt war,
und die enge Jeans ang’habt hat.
I hab Nächte lang net g’schlaf’n,
nur weil du im Schulhof
einmal mit die Aug’n zwinkert hast.
Komm wir streichen fünfzehn Jahr’,
hol’n jetzt alles nach,
als ob dazwischen einfach nix war.

Sie schaut mi a halbe Minuten lang an,
sie schaut, daß i gar nix mehr sag’n kann,
i sitz wie gelähmt gegenüber, und kann’s gar net fass’n.
I hör’ ka Musik mehr und wart’ nur drauf,
daß sie endlich sagt, du jetzt wach i auf,
der Peter, der zehn Häuser weiterg’wohnt hat in der Gass’n.
Sie zwinkert mir zu wie vor fünfzehn Jahr,
sie sagt “Na wie geht’s da, mei Peterl na klar,
du hast a schon sehr lang nix mehr von dir hör’n lass’n”.
I nick’ nur ja sehr lang ja viel zu lang,
sie meint komm probier’n wir’s halt jetzt miteinand’.
Und später sag i lachend no’ einmal zu ihr auf der Straß’n.

Du entschuldige i kenn di,
bist du net die Klane,
die i schon als Bua gern g’habt hab.
Die mit dreizehn schon kokett war,
mehr als was erlaubt war,
und die enge Jeans ang’habt hat.
I hab Nächte lang net g’schlaf’n,
nur weil du im Schulhof
einmal mit die Aug’n zwinkert hast.
Komm wir streichen fünfzehn Jahr’,
hol’n jetzt alles nach,
als ob dazwischen einfach nix war.

Du entschuldige i kenn di,
bist du net die Klane,
die i schon als Bua gern g’habt hab.
Die mit dreizehn schon kokett war,
mehr als was erlaubt war,
und die enge Jeans ang’habt hat.
I hab Nächte lang net g’schlaf’n,
nur weil du im Schulhof
einmal mit die Aug’n zwinkert hast.
Komm wir streichen fünfzehn Jahr’,
hol’n jetzt alles nach,
als ob dazwischen einfach nix war.
Komm wir streichen fünfzehn Jahr’,
hol’n jetzt alles nach,
als ob dazwischen einfach nix war.

Hier noch das Video zum Anschauen:http://www.youtube.com/watch?v=QrgGRKya318

Aufgabe: Schreiben Sie den Text jetzt in “richtigem” Hochdeutsch . In österreichischem Mundartdialekt werden bei den Endungen oft die Vokale, besonders das “e”  “verschluckt. Versuchen Sie einfach,bei den Apostrophen und am Wortende  ein “e” einzufügen – dann siehts schon gleich besser aus.

Führen Sie außerdem eine Recherche im Internet über beide Personen und sammeln Sie Informationen zu ihren Lebensläufen, die Sie dann bitte hier veröffentlichen. Googeln Sie einfach los oder bei “wikipedia.de” – Sie wissen schon!

Viel Spaß!

Ich habe hierzu auch ein Kreuzwortraetsel(österreichisch – deutsch) mit HotPot erstellt, kann es aber nicht hier hinein kopieren – den Grund weiss ich nicht, vielleicht weil ich gerade an einem oeffentlichen PC sitze, der das Programm nicht unterstuetzt.

Ich versuche es aber trotzdem noch und lade dieses Arbeitsblatt jetzt erst mal so in die Lernplattform hoch.

MMF 3 – Modul 1 – Nena

Oct 29, 2009 sabine_soltani | Uncategorized

Musikfestival

Nena 

 

 

 

 

Ihren Namen hat die 1960 in Hagen als Gabriele Susanne Kerner geborene einem Spanienurlaub als Dreijährige zu verdanken, wo man sie liebevoll „nina“ ( kleines Mädchen) rief. Sie hat noch eine jüngere( ”Nannerl” ; ) Gruß an Gussi ) Schwester und einen jüngeren Bruder. Ihre ersten 3 Kinder , von denen der Ältere im Alter von einem Jahr starb, entstammen der Beziehung mit Benedict Freitag; mit Phillip Palm , ihrem jetzigen Lebenspartner hat sie 2 weitere Kinder.

Ihre Musikkarriere begann sie bereits 1977 , wo sie als Sängerin in der Band „The Stripes“ sang.

1982 erschien ihre erste Single „Nur geträumt“, die sie mit  ihrer neu gegründeten Band „Nena“ aufgenommen hatte. Bereits ein Jahr später, 1983, erlang sie internationalen Durchbruch mit dem Hit „99 Luftballons“, der auch in den USA einen Nummer 1 Platz erlangte.

Gleichzeitig spielte sie auch in dem Film „ Gib Gas – ich will Spaß mit“.

1987 trennte sich die Band und Nena startete eine Solokarriere  mit Hits wie „Wunder gescheh´n“, nahm weitere Platten auf, sang Kinderlieder, war Mitbegründerin der „Demokratischen Schule in Hamburg“, stand Patin für Kinder im KiKa und sang u.a. im Duett mit Rolf Zuckowski und ihrer Tochter Larissa

2009 nun gab sie ihr neues Album raus „Made in Germany“ mit der Single „Wir sind wahr“

 

Angefangen bei der Neuen Deutschen Welle ist sie auch heute noch eine Ikone im Bereich Deutsch – Pop: vielseitig, anspruchsvoll, aktuell, eine Musikerin durch und durch und offen für so Vieles. Ihren Bekanntheitsgrad nutzt sie vor allem für soziale Projekte, besonders der Arbeit mit Kindern!

 

Aufgaben:

Der Titel des Liedes, mit dem wir uns beschäftigen heißt

Wir sind wahr”

Was glauben Sie, worum geht es in dem Lied? Was ist das Thema! Woran denken Sie, wenn Sie diesen Titel lesen?

 

Bitte sehen Sie sich jetzt das Video ohne Ton an, nur den Film. Lassen Sie die Bilder auf sich wirken.

Was denken Sie:

Wie geht es den Leuten? Sind Sie froh oder traurig?

Was machen die Menschen in dem Film?

In welchem Zusammenhang steht das , was Sie im Film sehen zum Titel und zu Ihren vorherigen Überlegungen?

Was finden Sie in diesem Film außergewöhnlich? Warum?

Wären Sie jetzt gerne in diesem Film? Warum?

Was glauben Sie jetzt, worum es in dem Lied geht?

 

Nun schauen Sie sich das Video noch einmal an, aber dieses Mal bitte mit Ton!

Wovon singt die Interpretin?

Was verstehen Sie?

Passen Text und Film zusammen? Warum/ Warum nicht?

 

Beim nächsten Anhören und Anschauen des Videos lesen oder singen Sie bitten den Text unten mit.

Was ist das Thema des Liedes? Finden Sie bitte passende Beispiele aus dem Text.

In welcher Stimmung ist die Sängerin? Bitte wieder mit Beispielen.

 

Können Sie nachempfinden, was die Sängerin meint?

 

Wir sind wahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Wir sind wahr

Keine Lüge.
Der Grund, warum ich fliege.
Ich glaub, du bist mein Engel.
Ich leih mir deine Flügel.

Wir sind wahr,
Ganz nah am Ziel der Ziele.
Das Höchste der Gefühle.

Zum ersten Mal unendlich.

Die letzte große Liebe.
Die letzte große Liebe.

Du tust mir gut.
Wo willst du hin?
Ich bin schöner, wenn ich bei dir bin.
Ich will nicht wissen, wo wir morgen sind,
Weil dieser Augenblick für immer stimmt.
Geh voran, halt mich an und komm, komm, komm.
Fangen wir heute mit der großen Liebe an.
Ich bin da und will dich wärmen
Und mit dir immer größer werden.

Wir sind wahr.
Keine Lüge.
Der Grund, warum ich fliege.
Ich glaub, du bist mein Engel.
Ich leih mir deine Flügel.

Wir sind wahr,
Ganz nah am Ziel der Ziele.
Das Höchste der Gefühle.

Zum ersten Mal unendlich.

Ich fühl mich gut.
Du bist bei mir.
Wir wollen springen.
Ich vertraue dir.
Dreh dich auf, mach dich laut mach mehr, mehr, mehr.
Wir schenken uns ein Paradies dafür.
Wir treffen uns in leeren Straßen.
Es ist so leicht, dich loszulassen.
Wir lieben uns unendlich.
Wir sind unzerstörbar.
Unvergänglich.

Die letzte große Liebe.
Die letzte große Liebe.

Wir sind wahr.
Ganz nah am Ziel der Ziele.
Das Höchste der Gefühle.

Wir sind nicht mehr alleine.


Nena Dein Song 2008.jpg

 

Nenas Karriere begann als Teenie in den Achtzigern mit den Erfolgshits "Nur geträumt" und "99 Luftballons".

http://www.nena.de/

 http://de.wikipedia.org/wiki/Nena

Commons Commons: Nena – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Keine Ahnung, wie ich das jetzt angestellt habe, aber ich habe doch nun tatsächlich alle meine Einträge hier im Tagebuch gelöscht und zwar anscheinend unwiderruflich. Oh wei oh wei!!!

Dabei war ich grad so schön am Recherchieren, habe schon Seiten verlinkt, meine Gedanken notiert und als ich aus dem Artikel aus der Zeit etwas löschen wollte, hab ich doch glatt alles gelöscht! Zu dumm !!!!

Naja, hoffentlich hab ich was daraus gelernt!

Noch mal von vorne: Mein Thema heute am 08.12 sollte “Podcast” sein, darin will ich mich noch etwas weiter vertiefen. Interessante Links dazu sind Reinhards Einführung und Begriffsklärung http://www.englisch.schule.de:80/podcasting.htm - vor allem die Begriffsklärung finde ich sehr hilfreich, das bringt mich schon gleich ein Stück weiter. Hier wird erklärt, wo man Podcast finden und erstellen kann. Dazu fällt mir auch ein, dass ich mir endlich gescheite Kopfhörer besorgen muss. Als nächstes finde ich hier auch eine sehr aufschlussreiche pdf . Deutsche Welle ist heute mal wieder gefiltert, anscheinend als Antwort auf die gestrigen Demos hier, aber die Links stehen ja in Reinhards Seite und auf der Lernplattform.

Eine echt brauchbare Seite stellt uns Reinhard auch hier zur Verfügung: Er beschreibt hier die Vor- und Nachteile von Podcasts im Unterricht und die Kommentare dazu machen Hoffnung, dass es machbar ist.

Und auch hier findet man bei Reinhard allerlei rund um Podcasts

Als Themenvorschlag steht der Klimawandel – warum nicht? Die Klimakonferenz in Kopenhagen bietet den aktuellen Anlass und ich schau mal in der Zeit, was die heute dazu schreiben:

Der Klimawandel macht den Entwicklungsländern zu schaffen – jetzt soll ein Soforthilfeprogramm aufgelegt werden

Das Einstiegsbild zum Artikel ist ja schon erschreckend und hier ist der gesamte Artikel dazu.

Zum Thema Klimawandel sollen wir uns nun ein Unterthema aussuchen und es für eine Niveaustufe didaktisieren und ein Podcast dazu erstellen. ( Denk ich an Reinhard, denk ich an Windräder – diese Assoziation habe ich schon seit dem MMF 2, hi, hi ). Konkret habe ich noch keine Idee, aber der Kopenhagener Gipfel bietet sicher genügend Ausganspunkte, v.a. der Aspekt Entwicklungsländer und Klimaschutz.

Mal sehen, was Focus heute dazu schreibt: Hier ist die Rede von “dramatischen Appellen”

Klimagipfel: Dramatische Appelle und ein Weihnachtskuchen Bild und Artikel
Ja, die Appelle werden teilweise recht theatralisch gehalten und ich hoffe, sie bleiben nicht ungehört.
Vielleicht könnte man ja in der Klasse so eine Konferenz “nachspielen” – auf dem Niveau B 2 ist das evtl. machbar…
Nun, das würde konkret heißen, dass die Klasse im Vorfeld reichlich Materialen und Infos sammeln müsste ( ein Besuch in der Mediothek wäre angebracht und auch Links im B2 – Blog).
Diese Seite könnte mir helfen: http://www.germanwatch.org/rio/ab-allg.pdf ( hat sich aber nicht geöffnet – später nochmal ein neuer Versuch )
Die ersten Unterrichtsvorschläge sind schon eingereicht – ich habe sie mir hier am PC gespeichert und werde sie nach der heutigen Online – Phase lesen.
Ich bin immer noch ganz schön sauer, dass ich mein Tagebuch gelöscht habe, aber so ist das nun mal.
Wenn ich mal davon absehe und meinen Lernweg heute reflektiere, dann bin ich doch durchaus zufrieden, mit dem , was ich gelernt habe: ich habe eine kleine Ahnung von Podcasts bekommen, trotzdem muss ich es noch vertiefen, mir die Software herunterladen, die mir ein Arbeiten mit Podcasts ermöglicht und mich im Umgang damit einüben.
Zudem ist schon mal ein grober Unterrichtsentwurf in Gedanken entstanden, den ich als nächstes in Angriff nehmen werde und ihn ausarbeiten möchte. Ich denke aber nicht, dass ich das bis Ende der Woche schaffe.
Das Lesen in den Zeitungen war heute auch interessant und ich habe ein Thema gewählt – dazu will ich noch weitere Recherchen ansetzen , ich bleibe am Ball.
Nun noch grad die Lernplattform durchgehen. Ich darf ja auch die Filme nicht vergessen… – die werden dann in einer nächsten Sitzung hier am PC ausgearbeitet.
Dann noch die Unterrichtsvorschläge lesen – da bekomme ich ja auch wieder 1000 Ideen , ein Riesendank an die KollegInnen.
12.12: Podcast und Zeitung lesen stehen wieder auf dem Programm
Diese echt interessante Seite hat Axel ins Forum gestellt:
http://www.schulpodcasting.info/podcastingpraxis.html - auch hier also viele Anregungen und Tipps zum Podcasten
Habe mich auch bei “podstar” http://podster.de  und podcast http://www.podcast.de angemeldet.
13.12: Die Anmeldung bei podcast hat anscheinend nicht funktioniert, jedenfalls habe ich keine E-Mail bekommen. Auch lässt sich ein podcast nicht runterladen, bzw. es dauert mal wieder ewig.
Egal, sowieso will ich mich heute dem Unterrichtsvorschlag widmen und meine Ideen dazu sammeln und in Word schreiben und evtl. auch schon gleich hochladen, wenns denn geht, heute. Denn es scheint schon wieder Pobleme mit dem Internet zu geben. Zuerst also wieder Zeitung lesen…

14.12: Schon wieder Probleme mit dem Internet. Im MMF konnte ich sowieso die letzten 2 Tage nichts machen – ob ich überhaupt noch fertig werde?

Zuerst navigiere ich jetzt zu meiner Zeitungsseite, dann auch gleich mal sehen, was auf der Plattform los ist… – und recherchieren, recherchieren, recherchieren; die Klimakonferenz spukt mir ja noch im Hinterkopf rum

7 Stunden später am 15. 12. : das Internet hat mich gestern abend im Stich gelassen, aber jetzt habe ich so das Gefühl, dass es ziemlich schnell geht. Ich hoffe also, dass es heute recht flott weiter geht, die Zeitungsseite fertig gestellt wird und ich meinen Podcast-Unterrichtsentwurf abgeben kann. Das heißt, zuerst Zeitungen anklicken und Seiten verlinken, dann weitere Infos zur Klimakonferenz sammeln und in Word schreiben. Mein Zeitlimit sind 2 Stunden und ich hoffe, ich bleibe nicht an irgendwas hängen. Würde so gern auch mal wieder die Blogs der anderen anschauen – aber das erst nach evtl. getaner Arbeit.

17.12; Meine Lernschritte beim letzten Mal waren recht zufriedenstellend. Mein Unterrichtsentwurf steht – ich möchte aber noch einige Links reinstellen – dazu jetzt noch recherchieren – dann abgeben.

Ich habe noch gar keine Ahnung, worüber ich die 9. Aufgabe abhandle…? Zuerst auf die Plattform, dann nochmal die Aufgabenstellung und Ideen der anderen anschauen, vielleicht komme ich auf irgendwas, das mir gefällt. Ach ja, aber zuerst noch die “Klimakonferenz” zu Ende bringen…

3 Stunden später: War das jetzt alles wieder viel an Eindrücken und aufregend! Es wird sich wahrscheinlich – hoffentlich – so ergeben, dass ich wieder mit Norma zusammen arbeite und wir unser Podcast gemeinsam erstellen, das wäre ja toll. Sie hat so ein schönes, interessantes Thema gewählt , das mich auch echt angesprochen hat und auch zur Klimakonferenz Kopenhagen passt. Aber ihr Entwurf ist viel ausführlicher.

Ich würde sehr gerne wieder mit ihr arbeiten.

Außerdem habe ich neue Posts hier angelegt mit Links zum Thema Podcast und auch einige tolle Blog – Adressen. Das finde ich sehr hilfreich!

Für heute ist Schluss, ich warte auf Normas Antwort! Aber mit meinen Lernergebnissen bin ich schon recht viel weiter, habe so viel neue Eindrücke und eine richtige Vorfreude auf das Projekt.

20.12>Konnte mich 2 Tage lang nicht einloggen, war aber trotzdem mit dem Erledigen meiner Aufgaben beschäftigt. Mit Norma werde ich wohl das Thema “Weihnachten” bearbeiten – da will ich heute die Seiten dazu anklicken und mir erste Gedanken machen. Es eilt ja auch, weil das 3. Modul auch schon geöffnet ist, d.h. jetzt dürfen wir selber moodeln. Da freu ich mich ja schon wahnsinnig drauf. Aber erst mal das 2. Modul zu Ende bringen….

Meine online – Sitzung ist beendet. Meine Gedanken für die 9. Aufgabe schreibe ich in Word und schicke es dann anNorma.

Außerdem war ich noch einmal zum Thema Podcast aktiv, habe mir verschiedene Seiten angesehen und habe auch echt was dazu gelernt.

Die Neugierde hat mich natürlich auch ins Modul 3 geschickt – ich habe schon gleich abgestimmt, hi, hi – fürs Literaturprojekt.

29.12>So, ich habe mir eine kleine Blogpause gegönnt, was aber nicht heißen soll, dass ich nichts gemacht habe. Mit Modul 2 bin ich fertig, mein Podcast ist hochgeladen und ich habe mir auch andere angehört. Es war so spannend, mal die Stimmen meiner MitMMFlerinnen zu hören. Komisch, stimmt, ich habe mir nur die Frauen angehört. O.k. das werde ich noch nachholen und auch einige Männer hören…

Gerade komme ich von einer  Blogtour zurück, so ziemlich die meisten waren die Feiertage über nicht in ihren Blogs – ist auch recht so, finde ich, so eine kleine Pause.

Das Modul 3, also moodeln, soll heute starten: ich habe so was ja schon mal im Seminar mit Amita gemacht, aber das waren sicher nur die Anfänge. Immerhin haben wir nun fast 4 Wochen Zeit und ich nehme mir jetzt schon vor, gleich von Anfang an, ganz aktiv mit dabei zu sein, damit ich am Ball bleibe. Es wird sicher spannend!

06.01.2010: Auf der Plattform tut sich grade nicht so viel – ich habe meine Einträge ins Brainstorming geschrieben, nur Cristina und Axel beteiligen sich… – verpasse ich vielleicht grade was?

Ich geh mal ein wenig surfen zum Thema Herta Müller und andere Literaturpreisträger, denn wir wollen auch andere vorstellen.

90 Minuten später: Zurück von meiner Reise im Web: Ich habe in einem neuen Artikel Links zu Herta Müller und anderen Preisträgern veröffentlicht. Außerdem auch einen Artikel über Moodle angelegt, denn ich finde das wichtig, sich auch mit diesem Medium mehr auseinanderzusetzen.

Ich war auch in anderen Blogs der TN anderer Gruppen und habe festgestellt, dass die schon ziemlich weiter als wir sind. Da gibt es schon konkrete Entwürfe. Also wir müssen uns echt etwas mehr ranhalten!

11. Januar.2010: Habe wohl vergessen, meine Einträge eben zu speichern und auch meine Notizen und Links zu Theodor Mommsen. Auf ihn bin ich gekommen, weil ich ja in Nürnberg in der Mommsenstr. gewohnt habe. Ich bin mir aber sicher, dass ich zwischendurch immer wieder mal gespeichert habe. Naja…

Eva war fleißig: Sie hat den neuen Raum eingeweiht und angefangen, dort einen Eintrag zu schreiben. Aber noch sind wir mit der Aufgabenteilung nicht ganz fertig. Ich selber muss mir erst mal ein Konzept überlegen. Wir dürfen uns nicht an der Technik festhalten, finde ich, sondern nicht aus den Augen verlieren, dass wir ja eine Unterrichtseinheit planen sollen. Also das heißt für mich: ein Lernziel festlegen und die TN-Aktivität planen. Mit welchen Medien und Sozialformen arbeiten wir und , wie es so schön in der Didaktischen Analyse heißt, kommt erst zuletzt die KL-Aktivität. Irgendwie steht da immer: wer wen vorstellt und wie und was sie alles präsentieren wollen, dabei sollen wir doch unsere SchülerInnen aktivieren und das heißt für mich, Aktiviäten festlegen, die die TN ausführen sollen. Wir als KL geben nur die Wege und Möglichkeiten vor – oder bin ich auf dem falschen Weg. Gleichzeitig sollen unsere TN alle Fertigkeiten, sowie Grammatik und Wortschatz festigen und üben. So jedenfalls sieht für mich der Hauptteil des Projektes aus.

Das heißt für mich: erst eine Unterrichtsskizze aufzeichnen, dann die Aufgaben in der neuen Lernplattform festlegen -in der Realität wäre das doch auch so und in unseren MMF-Kursen sind wir auch so angehalten worden. Da wurden uns nur die Schritte erklärt, gegangen aber sind wir die Wege selber.

Darüber hinaus downloade ich gerade so nebenbei noch die “Römische Geschichte” von Th. Mommsen, den ich gerne abhandeln würde. Aber wie gesagt, erst mal die Unterrichtsskizze. Material von Mommsen habe ich gesammelt – zwar dachte ich, ich hätte es auch hier im Blog gespeichert, aber war wohl nix. Das ist kein Problem, ich habe es auf Word gespeichert und kann das Wichtigste dann hierher rüber kopieren.

Ich habe so das Gefühl, dass ich meine Lernschritte so richtig festlege und natürlich freue ich mich auf die Arbeit in Moodle; es ist bestimmt ein tolles Medium, um zu unterrichten und ich bin gespannt, was ich noch alles dazulerne.

Aus Neugierde und um ein paar zwanglose Versuche zu machen, bin ich auch nochmal auf die “Spielwiese” unser BL-Fortbildung gegangen. Und ich habe mir das Handbuch “Moodle” heute mit nach Hause genommen. Es liegt neben mir und so nebenbei kann ich da auch nachschlagen.

Ob ich dann aber auch noch die “Römischen Geschichten” lesen kann????

So, jetzt ist es spät, noch den Rest runterladen und dann ab ins Bett….

16.01: Wir moodeln nun schon fleißig rum – fast alle sind aktiv dabei und Eva ist unsere Vorreiterin geworden. Es gab auch schon Unstimmigkeiten, da Norma Elfriede Jelinek bearbeiten wolle, ihr da aber jemand ins “Handwerk gepfuscht” hat und das Modul schon angelegt hat und auch schon Aufgaben eingefügt hat. Sieht recht ordentlich aus, ist aber natürlich nicht korrekt, so ohne Absprache.

Gott sei Dank ist Mommsen nicht so beliebt….

Ich habe die komplette Römische Geschichte runter geladen, aber wie ich da nun weitermache??? Aber eine grobe Projektskizze habe ich soeben hier hochgeladen. Für Mommsen werde ich noch eine eigene anfertigen – ich brauche so was einfach, damit ich das Unterrichten nicht ganz aus den Augen verliere.

19.01.: 2 Tage konnte ich nicht in den Blog rein. Was das wieder zu bedeuten hat??? Internet funktioniert zurzeit , aber Blogs scheinen stark gefiltert zu werden. Selbst mein Antifilter schaffte ihn nicht zu öffnen… – jetzt gehts wieder und ich will meine letzten Schritte Revue passieren lassen.

Es gab ein wenig Streit in der Gruppe, weil die Absprachen nicht gut funktionierten – ich habe mich da ein wenig eingemischt, bin mir nun aber nicht sicher, ob das richtig war?

Habe auch in den Blogs der anderen ein wenig rumgeschaut, aber da findet wohl gerade nicht so viel statt.

Heute will ich damit anfangen, ein WebQuest zu Mommsen zu erstellen – ich glaube nicht, dass ich es bis zu Ende bringe. Auch den Einführungstext sollte ich schreiben und eine abschließende HotPot-Aufgabe erstellen. Das alles wird aber nicht fertig werden – ich weiß.

Mir ist auch so der Gedanke gekommen, ob es nicht sinnvoll wäre, die TN zu Beginn des Projekts ein Portfolio anlegen zu lassen. Dazu werde ich mich noch einmal einlesen müssen, v.a., wenn es um die Evaluation geht.

Also, die heutige virtuelle Reise kann beginnen – ich wechsle jetzt zu WebQuest… – in 90 Minuten bin ich wieder da…

Meine Zeit ist um: habe mit dem WebQuest angefangen und im Forum die Frage nach einem Portfolio gestellt. Heute abend gehts weiter…

Abends (nachts um Viertel vor eins ) – nichts Neues. Bin heute leider zu nichts weiterem mehr gekommen. Morgen abend dann wieder- indschallah!

20.10 – schon wieder Viertel vor zwoelf - ich will noch meine Projektskizze erweitern, v.a. meine WebQuest - Aufgabe aufzeichnen. Sonst mal sehen, was die anderen gemacht haben.

23.10: Weiter gehts am WebQuest; Gott sei Dank ist das jetzt meine freie Woche – also auf zum Endspurt! In einer Woche ja auch soll unsere Plattform frei geschaltet werden. Manche haben schon ganz tolle Sachen gemacht und ich muss mich nun auch etwas mehr reinhängen… – wie gesagt, ich mache jetzt das WebQuest erst mal fertig und stelle es als Einführungsaufgabe in mein Modul… – auch meine eigene projektspezifische Skizze werde ich noch weiter verfassen

24.01: Schon wieder ein Tag rum – so viele Aufgaben, so viele Fragen; Caroline hat uns eine Sprechstunde angeboten , kann leicht sein, dass ich das brauche…

25.01 Endlich das WebQuest hochgeladen. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich komme mit meinen Aufgaben nicht nach. Die anderen sind schon so weit. O.k. nur keinen Stress, Bine! Ich schreibe jetzt noch meinen Einführungstext, schaue mir noch einige andere Module an – mehr schaffe ich wohl heute nicht mehr

Schon der 26.01 – gestern hat mich wieder mal das Internet im Stich gelassen. Heute also nochmal mit neuem Schwung an die Arbeit. Ich will mein Modul noch weiter gestalten und ein wenig mit den anderen mithalten…

31.01.: Moodle neigt sich dem Ende zu. Auch mein Modul ist , oh Wunder , noch irgendwie fertig geworden und ich bin sogar zufrieden damit. Auch Carolines Feedback war durchaus positiv. Was wir als Gruppe in den letzten 3 Wochen geschafft haben, ist schon auch anerkennungswürdig. Irgendwie ging alles so Hand in Hand, obwohl es stellenweise nicht danach aussah. Eva hat gleichvon Anfang an die Führungsrolle übernommen und wir waren auch damit einverstanden. Sie kennt sich aus und ist, glaube ich, auch im Organisieren ein echtes Talent. Manchmal gab es Unstimmigkeiten, als zB. Cristina anfing in Normas Modul zu Jelink ohne Absprache zu arbeiten. Das war aber eher ein Misserständnis und beide haben das ganz gut miteinander geregelt, wie ich finde. Naja, ich wollte ja auch immer meinen Senf dazu geben.

Es blieb spannend- auch der Aufbau  unseres Projekts blieb immer heit

hey, hier fehlt ja was??? Morgen schreibe ich weiter, so denn Internet mitmacht… – ich möchte den MMF 3 komplett evaluieren, sind soviele Gedanken da….

14.Februar 2010:

MMF 3 ist zu Ende und, oh Wunder, ich habe alle meine Aufgaben geschafft. Es fehlt nur noch mein freiwilliger Eintrag ins Abschlussforum…

Wie waren denn nun eigentlich die letzten 4 Monate für mich? Was habe ich gelernt, welche Schritte bin ich gegangen? Was war total neu für mich und wofür habe ich mich weniger interessiert?

Ich gehe mal schrittweise vor und beginne mit Modul 1: Portfolio – davon hatte ich schon mal gehört, aber noch nie ein eigenes erstellt , ich war mir nicht ganz darüber im Klaren, ob ich zusätzlich dazu auch noch am LTB schreiben soll und habe das aber dann doch so gemacht. Anschießend gings weiter mit dem Musikprojekt. Das war für mich die fast anstrengendste Aufgabe im MMF 3. Das Internet zu Hause hat mich im Stich gelassen, sowieso waren so viele Seiten gefiltert oder Internet überhaupt nicht freigeschaltet im Iran. Ich habe aber schöne Eindrücke von der Gruppenarbeit mit Norma und Eva und gemacht, die Arbeit an unserem geimeinsan Blog war so schön und bereichernd – wir sind dadurch DaF-Schwestern geworden. Ich hatte aber das Gefühl, dass ich die Arbeit der Beiden durch meine Behinderung eher störte, jedoch haben sie mich so liebevoll mitgenommen in dieser Zeit und das Endprodukt war echt toll!!! Digitale Arbeitsblätter erstellen fand ich eine tolle Idee, und lässt sich super auch in den Unterricht integrieren. Eine tolle Art von Wortschatzarbeit zum Beispiel. Diese Idee habe ich noch einmal im Modul 3 “Moodeln” versucht umzusetzen.

Die Präsentationen der anderen Gruppen fand ich auch durchweg gelungen, spannend und sehr lehrreich!

Ich arbeite seitdem etwas mehr mit Musik im Unterricht, weiß nun in etwa, wie man Musik im Unterricht aufarbeitet. So ganz neu war das ja für mich nicht, weil ich es schon mal im MMF 1 praktiziert habe und es jetzt im MMF 2 halt noch komplexer und ausgereifter gelernt habe. Manche unsere TN fanden diese Idee zwar nicht so ansprechend, es gab auch heiße Diskussionen über bestimmt dtsch. Gruppen und Interpreten, aber im Großen und Ganzen war der Lerneffekt sicher da.

Modul 2: Jetzt gings ans Zeitunglesen und Nachrichten schauen und sich für ein Thema entscheiden. Da gerade Weltklimakonferenz war, habe ich mir das auch ausgesucht und bearbeitet. Der Zeitdruck war nicht mehr ganz so enorm, trotzdem bin ich am Ende erst wieder auf den letzten Drücker fertig geworden. Abgerundet wurde die ganze Geschichte mit Podcast, das fürmich eine ganz neue Erfahrung war und die mich begeisterte. Ich habe die Idee, es in den Unterricht aufzunehmen noch nicht umgesetzt, aber das werde ich baldmöglichst nachholen. Die Einheit “Film” wurde meiner Meinung nach nicht ausgiebig genug genutzt – auch ich habe mich da ein wenig drum rum geschlichen. Habe nicht gerade sooo viel Erfahrung darin und hätte aber gerne mehr erfahren… – ich glaube, dazu besteht im MMF 4 noch Gelegenheit.

Der krönende Abschluss war Modul 3: “Moodeln”- das war total aufregend, spannend und super lehrreich! Ich würde gerne selber mal so arbeiten als techer und stelle mir das echt gut vor! In der Gruppe war das auch o.k. , denn jede hatte ein eigenes Modul, das sie bearbeiten konnte und das Gesamtergebnis war uns auch gelungen, wie die KOmmentare dazu bestätigen. Eva kümmerte sich um das äußere Erscheinungsbild und hat wirklich tolle Arbeit geleistet und ganz interessante Dinge eingebaut. Sie war auch die Antreiberin und hatte schon ganz viel Ahnung. Ich habe versucht, meine MMF-Erfahrungen bis dahin, umzusetzen und ein WebQuest und ein digit. Arbeitsblatt erstellt. Auch hier bin ich am Ende fast nicht fertig geworden und mit heißem Kopf habe ich auf die Freischaltung gewartet. Aber Ende gut alles gut.

Hier will ich auch noch etwas dran bleiben: Im Blog hier habe ich “Moodeln” eine eigene Seite gewidmet und darin auch die Dinge sammeln, die ich dazu für wichtig finde… – da gibt es noch tausenderlei zu stöbern.

Das Handbuch in Moodle habe ich nur selten angeklickt, dafür aber das Moodle Praxisbuch umso mehr durchgeblättert, es liegt hier neben mir auf dem Schreibtisch und war sehr hilfreich.

Beim Durchforsten der anderen Kursräume bin ich auf sehr interessante Projekte gestossen, gefallen haben mir auf den ersten Blick alle, aber etwas genauer habe ich mir nur 2, 3 und 7 angeschaut. Für meine Notizen zu Moodle in diesem Blog aber, schaue ich sie mir alle noch einmal mit der Zeit genauer an – es gibt so viel zu verlinken, zu klicken, zu kopieren und einzufügen… – eine spannende Zeit liegt noch vor mir!

Ich wage auch schon einen Ausblick in den MMF 4: Video- und Podcasting – ob ich mir das schon zutrauen soll? Bis jetzt habe ich erst mal noch Probleme mit der Anmeldung. Ich verstehe nicht ganz, warum das dieses Mal so schwierig und umständlich ist? Gleichzeitig fürchte ich mich schon ein wenig vor dem Zeitaufwand, denn MMF ist nun mal zeitaufwändig und anstrengend, ich möchte mich aber auch dieser Herausforderung stellen. Schon zu Beginn des Modul 3 war ich ein wenig wehmütig, weil ich dachte, MMF sei nun für immer zu Ende…

Ach ja, es war eine schöne Zeit hier in den bisherigen MMF – Kursen, ich hatte tolle Tutorinnen – Olga im MMF 1, Raissa im MMF 2 und Caroline im MMF 3, von deren Arbeit ich wirklich begeistert bin, die mit soviel Engagement uns geholfen und begleitet haben – das waren ganz tolle Erfahrungen. Im MMF 3 aber leider gab es meiner Meinung nach etwas zu wenig Kommunikation zwischen den einzelnen Teilnehmer aus versch. Gruppen. Unsere Teacher waren unsichtbar auch immer dabei, das merkte man an einzelnen Stellen und Gott sei Dank brauchte ich deren Hilfe im MMF 3 nun weniger. Ich hatte ja im MMF 2 Problem mit dem Blog und da hat mir Csaba so viel geholfen. Trotzdem habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich bei meinen Stöbereien in den virtuellen Seiten einen Blog von Reinhard gefunden habe, in den er meinen Blog verlinkt hat, weil er ihn als LTB gut und erwachsen einschätzt. Das ehrte mich so richtig. Lieber Reinhard, falls du das hier liest: Danke für deine Wertschätzung!

Die Erfahrung , ein LTB zu führen, war sowieso eine ganz tolle! Portfolio ist dazu noch die Krönung. Ich werde das sicher bei anderen Projekten auch ganz sicher wieder so handhaben und finde das auch für den Unterricht so hilfreich. Ich bin schon immer ein Mensch, der beim Schreiben Dinge verarbeitet – von daher war dieses LTB ein guter Begleiter in den letzten Monaten des MMF!!!

18.02: MMF 3 ist zu Ende, übermorgen beginnt MMF 4…

Hier mein letzter Eintrag ins Abschlussforum:

Liebe Teresa, liebe Dejana ich gebe Teresa in gewissen Dingen recht. MMF ist immer sehr zeitaufwändig und man muss echt dran bleiben, um mithalten zu können. Ich weiß das und trotzdem schreibe ich mich immer wieder in den neuen Kurs ein – so wie auch jetzt in den neuen MMF 4, wohl wissend, dass ich dann wieder voll im Stress stehe… -aber ja auch soooooo viele Dinge dadurch lerne. Ich fand jeden MMF aufregend und spannend und war am Ende so richtig stolz auf mich, es geschafft zu haben. So vieles war neu für mich, auch wieder in diesem Kurs und jedes Mal bin ich ein wenig traurig, wenn der Kurs zu Ende geht. Deswegen habe ich mich nicht gerade wenig gefreut, dass es den MMF 4 jetzt auch gibt und mich auch gleich wieder voller Enthusiasmus eingeschrieben. Die Monate, die ich die MMF-Kurse besuchte, laufen immer ganz anders bei mir ab. Da vernachlässige ich meinen Haushalt sträflich und es gibt öfter mal Fertigprodukte und die ganze Familie wird mit eingespannt. Aber es hat sich gelohnt. Ich fühle mich im Umgang mit PC und Internet viel sicherer, gestalte meine Unterrichte jetzt anders, zeitgemäßer und versuche Elemente aus den MMF – Kursen einzubauen. Das macht nicht nur mir mehr Spaß!!! Und das obwohl hier öfter mal ganz willkürlich das Internet komplett lahm gelegt war – damit muss ich immer rechnen und auch viele Seiten gefiltert sind. Ich habe natürlich auch immer bemerkt, dass es in den einzelnen Kursen immer welche gibt, die sich schon besser auskennen als ich und von Dingen reden, die für mich noch wie “böhmische Dörfer” klangen – auf die meisten davon bin ich aber dann im Laufe des MMF´s selber auch gestoßen und konnte dann auch “mitreden”. Vielleicht haben einige mehr Zeit als ich und besuchen mehrere Links, lesen die Informationen ausführlicher und erstellen interessantere, anspruchsvollere Aufgaben, die wir abgegeben haben. Ich selber habe mich immer als “Lernende der kleinen Schritte” gesehen, habe alles ausprobiert und das Meiste war total neu für mich und deswegen vom Niveau her auf den ersten Blick vielleicht auch erst mal recht simpel gestaltet. Aber wenn ich dran bleibe, habe ich bemerkt, dann entwickele ich mich ja auch mit. Meine HotPot-Übungen sehen heute auch anders als, als meine ersten Versuche im MMF 2. Und man profitiert ja von den Ergebnissen und Erlebnissen der anderen. Die meisten der KollegInnen haben ja ihre Eindrücke in den Foren oder in ihren Blogs mit Angaben von Links oder web-Seiten veröffentlicht und so blieb auch mir wieder viel Zeit erspart, mich selber auf die Suche zu machen. Mir hat der MMF 3 super viel Spaß gemacht, schon wieder habe ich so viel dazu lernen dürfen und nette Kontakte geschlossen, bzw. “alte” bekannte MMFler getroffen – das ist auch die “menschliche” Seite des MMF, die ich so schätze! Allgemein aber habe ich hier im MMF 3 die Interaktion zwischen den einzelnen Gruppen etwas vermisst. Ich hätte mir mehr Kontakt zwischen den Gruppen in den einzelnen Modulen gewünscht. So bedanke und verabschiede ich mich bei allen meinen lieben KollegInnen aus meiner Gruppe, ganz besonders bei unserer Tutorin Caroline, die uns so hilfreich und freundlich begleitet hat. Vielen Dank und viele Grüße auch an alle anderen TeilnehmerInnen, An die Verantwortlichen Reinhard und Csaba auch ein ganz besonders herzliches Dankeschön, An euch alle die allerliebsten Grüße! Sabine aus Iran

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MMF 3 Portfoliotagebuch

Oct 26, 2009 sabine_soltani | Uncategorized
So , nun habe ich fürs erste Mal ein wenig recherchiert, erfahren, was Portfolios eigentlich sind :Ein E-Portfolio (Elektronisches Portfolio) ist die digitale Form eines Portfolios, das die neuen Medien zur Umsetzung dieses alten Konzeptes nutzt. Das E-Portfolio bietet die Möglichkeit sich selbst, sowie erbrachte Leistungen darzustellen. Dazu können unter anderem Medienformen wie der Blog und die Profilseite verwendet werden. Damit unterscheiden sich die E-Portfolios mehr durch ihre Form von „realen“ Portfolios als durch die Inhalte.
Für den Begriff E-Portfolio gibt es eine Reihe von Definitionen. So sind nach Stefanie Bergel E-Portfolios „mehr als digitale Bewerbungsmappen: Mit ihrer Hilfe können Lernende ihre persönlichen Lern- und Entwicklungsprozesse steuern und gestalten. […] [S]ie sind eine Lernmethode, die auf mehrere Prozesse heruntergebrochen werden kann. Neben der Analyse und Planung des Kontextes, in dem das E-Portfolio erstellt werden soll, sind dies: die Sammlung, die Auswahl und Verbindung von Artefakten, die Reflexion und Kommunikation, die Präsentation sowie die Bewertung und Beurteilung der Artefakte oder Reflexionen.“[1]Weiterhin kann das E-Portfolio als eine „digitale Sammlung von Informationen“ beschrieben werden. Diese Sammlung kann „das Lernen, die Karriere, die Erfahrungen und die Leistungen“ desjenigen beschreiben und darstellen. E-Portfolios sind privat und nur der Ersteller hat die Kontrolle. [2]Die Salzburger Research Forschungsgesellschaft definiert den Begriff auf ihren Veranstaltungen wie folgt: „E-Portfolio ist eine digitale Sammlung von “mit Geschick gemachten Arbeiten“ (=lat. Artefakte) einer Person, die dadurch das Produkt (Lernergebnisse) und den Prozess (Lernpfad/Wachstum) ihrer Kompetenzentwicklung in einer bestimmten Zeitspanne und für bestimmte Zwecke dokumentieren und veranschaulichen möchte. Die betreffende Person hat die Auswahl der Artefakte selbstständig getroffen, und diese in Bezug auf das Lernziel selbst organisiert. Sie (Er) hat als Eigentümer(in) die komplette Kontrolle darüber, wer, wann und wie viel Information aus dem Portfolio einsehen darf.“ [3]
So gefunden aus “wikipedia” – Wir sollten zwar nicht kopieren und einfügen, aber diese Erklärung hat mir schon erst mal viel geholfen, obwohl natürlich die Beschreibung in unserer Aufgabenstellung im MMF auch sehr hilfreich war, aber ich wollte es noch mal genauer wissen.Danach bin ich auf virtuelle Reise gegangen: Deutschpop – einige Seiten habe ich mir angesehen, Die Neue Deutsche Welle von damals, einige Interpreten von heute und weil ich sie in den ganzen Vorstellungen vermisst habe : NENA.
Jetzt schaff ich grad nicht, das Bild hier reinzukopieren….
Außerdem verbindet uns ja auch, dass ihre Schwester mit meiner Schwester befreundet ist – was für`n Zufall Zur Vollbildanzeige wechselnIdeen, wie ich Deutschpop in meinen Unterricht einbinden kann, habe ich noch keine konkreten. Obwohl wir ja schon mal im Laufe des MMF 1 die WiseGuys mit “Deutschlehrerin” bearbeitet hatten und ich sie auch im Unterricht dann behandelt habe und auch mit “ich + ich” (ihren Namen habe ich auch vermisst )schon mal mit “So soll es sein” im Unterricht gearbeitet habe, sind mir jetzt noch keine konkreten Einfälle gekommen. Wie gesagt, ich liebäugele mit Nena, sie hat ja auch ein neues Album rausgebracht “Made in Germany” und ich warte, wie unsere Gruppe aussieht und ich mich da reinbringen kann.Die nächsten Schritte sind für mich: mir noch einige genaueren Infos holen, einige Titel anhören, Texte rauskopieren und ein Konzept überlegen…
Für heute bin ich zufrieden mit meiner Arbeit, ich habe erfahren, was ein Protfolio ist , wie es gehandhabt wird und mich schon mal mit dem Thema des Protfolios auseinander gesetzt.
26.10.Bin schon seit einer halben Stunde im Internet, aber der Seitenaufbau dauert wieder mal ewig. Eine halbe Stunde noch – was mach ich da: nebenbei öffnet sich die Seite Silbermond, die ich lesen möchte und speichern. Und für meine Freistunde im Institut will ich mir einige Lieder runterladen ( dort geht es dank ADSL schneller), die ich mir dann zu Hause anhöre. Und ganz interssant finde ich auch die interaktiven Arbeitsblätter.
Ich habe aber ein ganz anderes Problem: Ich habe mein eigentliches Lernertagebuch in “tag” übertragen und seitdem kann ich es nicht mehr öffnen. Außerdem weiß ich nicht, wie ich meinen Blog veröffentlichen kann. Ich glaube, da muss ich mir auch Hilfe holen…Es ist der 27. 10: ich glaube, ich weiß jetzt, was ein Portfolio ist, wie es funktioniert, welchen Wert es mir bringt und ich hoffe, ich kann so eins auch strukturieren.Mit Deutschpop verhält es sich so, dass ich gerne “Nena” als Thema nehmen würde. Dazu möchte ich ihr neues Album finden, vielleicht reinhören, Text kopieren und auch didaktisieren. Und, meiner 3 pubertierenden Töchter zuliebe, möchte ich mich auch gerne noch mit “Tokio Hotel” etwas genauer befassen Meine 3 Engel sind nun zwar nicht ihre größten Fans, aber man kommt wohl nicht darum herum, sie ein bisschen genauer zu kennen.Das sind meine weiteren Ziele: Infos über Nena und Tokio Hotel, Lieder, Texte, Ideen für eine Didaktisierung und Präsentation ( vielleicht als PPP?? ).Ich mache mich also auf die Reise und besuche mal als Erstes Nenas Homepage….30.10: Nenas Homepage: nicht gerade das , was ich mir vorgestellt habe. Und da ich nur Dial-up habe, kann ich mir auch kein Video ansehen – das muss ich also in der Arbeit am PC machen. Ich habe auch nirgends einen Text gefunden…Ich frage mich schon manchmal , wie werde ich präsentieren? Und im Forum hatte jemand die Idee, es mit WebQuest zu versuchen – dieser Gedanke hat mir sehr gut gefallen… – das geht mir grade so im Kopf rum. Da lassen sich auch sehr gut Aufgabenstellungen mit verbinden.Von Tokio Hotel habe ich vorerst noch die Finger gelassen. Ich glaube, ich bleibe bei Nena!Nach ewig langer , erfolgloser Suche nach Musiktexten bin ich endlich auf die Seite www.lyrix.at gestossen. Ist ja in der Aufgabenbeschreibung auch genannt worden. Eine echte Fundgrube – toll!Leider konnte ich  Nenas Lied aber noch nicht downloaden – keine Ahnung.

Das will ich nun noch mehr lernen und in einer nächsten Online- Sitzung probieren -ich habe das doch schon bei anderen gesehen, dass es funktionieren muss!

Durch das viele Lesen in den Foren geht aber auch Zeit verloren, die ich für die Recherchen brauche. Meine morgendliche Sitzung werde ich dafür nehmen und mich so richtig in die virtuelle Deutschpop – Welt vertiefen… – Ergebenisse sammeln und v.a. Seiten speichern…

02.11: Gestern bei den Korrekturen ist es mir plötzlich gekommen, welchen Sinn ein Portfolio doch wirklich hat: Durch dieses stupide Abhaken der Richtig – Falsch Antworten oder der ergänzten Lücken, habe ich festgestellt, wie unsinnig doch so eine Evaluation oder Leistungsmessung ist und worin also der eigentliche Sinn von Portfolio besteht. Gleichzeitig hat es mich auch traurig gemacht, denn in dieser Kultur hier, in der ich unterrichte, lässt es sich wohl nicht so leicht integrieren. Aber , wie Reinhard schreibt, vielleicht teilweise, in Teilen. Leider ist die iranische Schulkultur nicht darauf aus, Lernende selbstständig lernen zu lassen, eigene Wege zu finden, geschweige denn, Eigeninitiative zu übernehmen.  Es ist nun sehr schwer, erwachsene Lernende davon zu überzeugen, wie bereichernd es sein kann, sein Lernen selber zu organisieren, zu evaluieren – klar ist, dass das nur in kleinen Schritten geht.

Ich freue mich, dass ich so langsam in die Welt von Portfolio gedanklich eintauche…

Für heute genug – hab echt wie wild rumgeklickt, 387 Kommentare geschrieben und mir auch schon einige Videosequenzen angesehen ( Nena und Wise Guys ). Außerdem hier im Blog rumgemacht – wollte ihn ansprechender machen , aber dazu brauchts wohl noch einige Zeit.

Mein Lernziel für heute habe ich erreicht – außer dass ich in mein Arbeiten noch mehr Ordnung, Planung, Struktur reinbringen sollte…., aber es geht voran.

Schön, vor allem, dass unsere Musikgruppe so toll miteinander arbeitet und wir uns erst mal fest gelegt haben. Freu mich schon auf unsere Ergebnisse.

03.11: Fürs digitale Arbeitsblatt: Wie wärs mit Tokio Hotel? Hier ein paar Texte:

Tokio Hotel – Wenn nichts mehr geht

Keiner mehr da, der mich wirklich kennt.
Meine Welt bricht grad’ zusammen
und es läuft ein Happy – End.
Um dich weinen soll ich nicht,
ich weiß unsterblich sind wir nicht,
aber du hast mal gesagt:

(Refrain)
Wenn nichts mehr geht
werd’ ich ein Engel sein, für dich allein!
Und dir in jeder dunklen Nacht erscheinen
und dann fliegen wir, weit weg von hier.
Wir werden uns nie mehr verlieren.

Bis du mir das erste Mal erscheinst!
Stell’ ich mir vor, dass du von oben
mit den Wolken für mich weinst.
Ich wart’ unendlich lang auf dich,
doch so unendlich ist es nicht!
Denn du hast mal gesagt:

(Refrain)
Wenn nichts mehr geht
werd’ ich ein Engel sein, für dich allein!
Und dir in jeder dunklen Nacht erscheinen
und dann fliegen wir, weit weg von hier.
Wir werden uns nie mehr verlieren, nie mehr verliern’!
Wenn nichts mehr geht…

Denk nur an mich und du siehst,
den Engel der neben dir fliegt.
Denk nur an mich und du siehst,
den Engel der neben dir fliegt!

(Refrain)
Wenn nichts mehr geht
werd’ ich ein Engel sein, für dich allein!
Und dir in jeder dunklen Nacht erscheinen
und dann fliegen wir, weit weg von hier.
Wir werden uns nie mehr verlieren!
Wenn nichts mehr, wenn nichts mehr geht!
Wenn nichts mehr, wenn nichts mehr geht!

das fenster öffnet sich nicht mehr
hier drin ist es voll von dir und leer
und vor mir geht die letzte kerze aus
ich warte schon ne ewigkeit
endlich ist es jetzt so weit
da draußen ziehn die schwarzen wolken auf

ich muss durch den monsun
hinter die welt
ans ende der zeit
bis kein regen mehr fällt
gegen den sturm
am abgrund entlang
und wenn ich nicht mehr kann
denk ich daran
irgendwann laufen wir zusamm
durch den monsun

ein halber mond versinkt vor mir
war der eben noch bei dir?
und hält er wirklich was er mir verspricht?
ich weiß das ich dich finden kann
hör deinen namen im orkan
ich glaub noch mehr dran glauben kann ich nicht

ich muss durch den monsun
hinterdie welt
ans ende der zeit
bis kein regen mehr fällt
gegen den sturm
am abgrund entlang
und wenn ich nicht mehr kann
denk ich daran
irgendwann laufen wir zusamm
weil uns einfach nichts mehr halten kann
durch den monsun

hey
hey
ich kämpf mich durch die mächte
hinter diese tür
werde sie besiegen
und dann führn sie mich zu dir

dann wird alles gut
dann wird alles gut
wird alles gut
alles gut

ich muss durch den monsun
hinter die welt
ans ende der zeit
bis kein regen mehr fällt
gegen den sturm
am abgrund entlang
und wenn ich nicht mehr kann
denk ich daran
irgendwann laufen wir zusamm
weil uns einfach nichts mehr halten kann
durch den monsun
durch den monsun
dann wird alles gut
durch den monsun
dann wird alles gut

So, genug für heute. bin schon séit mehr als 1 1/2 Stundén wieder im Netz. Mein Plan für heute war, nach Texten zu Tokio Hotel zu suchen – ist auch erledigt! Ich habe auch sehr interessante Beiträge im Forum gelesen, was Portfolio ausmacht. Bei Nena war ich heute nicht!

Zusammenfassend:Nicht alles erreicht, aber auf dem Weg ( der kleinen Schritte) geblieben.

05.11

Meine “Jugendliebe” Peter Cornelius: Warum nicht einen Text von ihm in österreichischer Mundart mal versuchen als digitales AB vorzustellen. Hier einige Texte

ES WIRD IMMER SEI WIE’S IMMER WAR

(Musik u. Text: Peter Cornelius)
[erschienen auf dem Album: FATA MORGANA | LIVE vor 100.000 auf dem Donauinselfest]

Mir klingt’s heut no in di Ohr’n
wie die Eltern zu mir sag’n
wenn’st net lernst auf uns zu hör’n
dann wird net viel aus dir wird’n.

Es wird immer sei’ wie’s immer war.
Es is gut gemeint, des ist scho klar.
Doch a jeder geht sein eigenen Weg,
nur bei junge Leut’ will des keiner versteh’.
A in zwei drei tausend Jahr,
wird des sei’ wie’s immer war.

Mir klingt’s heut no in di Ohr’n,
“Was hast du denn schon für Sorg’n.
Sag wie schaust denn wieder aus,
geh so ja net aus’m Haus.”

Es wird immer sei’ wie’s immer war.
Man hört Tag für Tag, – Jahr für Jahr,
daß die Jugend einst viel besser war,
wo doch jeder weiß, es is net wahr.
A in zwei drei tausend Jahr,
wird des sei’ wie’s immer war.

Es wird immer sei’ wie’s immer war,
denn a du vergißt nach a paar Jahr,
daß du irgendwann selber so warst
ganz genau so jung, – des ist klar.
A in zwei drei tausend Jahr,
wird des sei’ wie’s immer war.

Es wird immer sei’ wie’s immer war.
So wird’s ewig bleib’n des is ma klar.
Denn a jeder geht sein eigenen Weg,
nur bei junge Leut’ will des keiner versteh’.

EIN DIAMANT VERBRENNT

(Musik u. Text : Peter Cornelius)
[erschienen auf den Alben: REIF FÜR DIE INSEL | LIEDERBUCH | MASTER SERIES |SCHWERELOS]

Empfindsame Menschen haben’s schwer,
denn sie sind wie Marionetten aus Glas,
deren Seele erlischt,
wenn ihr gläserner Körper zerbricht.
Empfindsame Menschen haben’s schwer,
denn sie sind wie ein Diamant,
dessen funkeln fasziniert,
das im Feuer in sich selbst zusammenfällt.
Der zwar kostbar und selten,
doch grad deshalb zu den Einsamen zählt.

Ein Diamant verbrennt,
genau wie ein empfindsamer Mensch.
Ein Kieselstein übersteht,
woran der Diamant zugrunde geht.
Und wer das weiß,
der müßte uns versteh’n.

Empfindsame Menschen haben’s schwer,
denn sie zeigen ihre Seele offen her,
ob sie wollen oder nicht,
es verrät sie ihr Gesicht so sehr.
Empfindsame Menschen haben’s schwer,
weil sie immer alles fühl’n, alles spür’n,
weil es tausend Dinge gibt,
die sie erschüttern, aber and’re nicht berühr’n.

Ein Diamant verbrennt,
genau wie ein empfindsamer Mensch.
Ein Kieselstein übersteht,
woran der Diamant zugrunde geht.
Und wer das weiß,
der müßte uns versteh’n.

Ein Diamant verbrennt,
genau wie ein empfindsamer Mensch.
Ein Kieselstein übersteht,
woran der Diamant zugrunde geht.
Und wer das weiß,
der müßte uns versteh’n.

STREICHELEINHEITEN

Streicheleinheiten, i brauch meine Streicheleinheiten,
ganz genau wie jeder Mensch, brauch i a paar Zärtlickeiten.
Streicheleinheiten, i brauch meine Streicheleinheiten,
nur um überleb’n zu können, brauch i a paar Zärtlichkeiten.

Schau’ das Leb’n is’ schwer genug,
i bin ständig auf der hut, um nicht unterzugeh’n.
Wenn der Tag zu ende ist,
und man trotzdem nicht vergißt,
daß die Mühlen sich stets weiter dreh’n.

Dann brauch i Streicheleinheiten, dann brauch i meine Streicheleinheiten,
ganz genau wie jedes Wesen, brauch i a paar Zärtlickeiten.
Streicheleinheiten, i brauch meine Streicheleinheiten,
einfach nur um durchzusteh’n, brauch i a paar Zärtlichkeiten.

Manches mal hätt’ i gern Flügeln, und möcht’ aufsteig’n.
Manches mal möcht’ i gern für immer wegbleib’n.

Dann brauch i Streicheleinheiten, dann brauch i meine Streicheleinheiten,
einfach nur um durchzusteh’n, brauch i a paar Zärtlichkeiten.

Manchmal hab’ i so genug,
und dann bin i auf der Flucht,
und dann weiß’ i net wohin.
Manchmal fühl ich mich so leer,
so nervös und doch so schwer,
und dann möcht’ i überhaupt nichts mehr.

Außer Streicheleinheiten, dann brauch i meine Streicheleinheiten,
einfach nur um durchzuhalt’n, brauch i a paar Zärtlichkeiten.

REIF FÜR DIE INSEL

(Musik u. Text: Peter Cornelius)
[erschienen auf den Alben:
STREICHELEINHEITEN | REIF FÜR DIE INSEL | LIEDERBUCH | SCHWERELOS |
DIE GRÖSSTEN HITS AUS 25 JAHREN | LEBENSZEICHEN (Neuaufnahme) | BEST OF mister REIF FÜR DIE INSEL (Neuaufnahme) | LIVE vor 100.000 auf dem Donauinselfest]

Wenn i so überleg, worum’s im Leben geht,
dann sicher net um des wofür i leb’.
I arbeit’s ganze Jahr lang, schön brav für’s Finanzamt,
i frag mi ob des ewig so weitergeht.

I bin reif, reif, reif, reif für die Insel.
I bin reif, reif, reif überreif.
Und i frag mi warum i no’ da bin,
für’s aussteig’n bin i scheinbar zu feig.
Und i wunder mi warum i no’ da bin,
für’s aussteig’n bin i scheinbar zu feig.

Wenn i einmal ins Postkastl schau,
wird mir im Magen flau.
Mein Leben kost’ mi mehr, als i verdien.
Mei’ ganze Energie geht auf,
für Sachen, die i gar net brauch’,
für Sachen ohne die i sicher glücklicher bin.

I bin reif, reif, reif, reif für die Insel.
I bin reif, reif, reif überreif.
Und i wunder mi warum i no’ da bin,
für’s aussteig’n bin i scheinbar zu feig.
Und i frag mi warum i no’ da bin,
zum aussteig’n bin i scheinbar zu feig.

I bin reif, reif, reif, reif für die Insel.
I bin reif, reif, reif überreif.
Und i wunder mi warum i no’ da bin,
für’s aussteig’n bin i scheinbar zu feig.
Und i frag mi warum i no’ da bin,
zum aussteig’n bin i scheinbar zu feig.

I bin reif für die Insel,
i bin reif für die Insel,
i bin reif für die Insel,
i bin überreif.
I bin reif für die Insel,
i bin reif für die Insel,
i bin reif für die Insel,
i bin überreif.
I bin reif für die Insel,
i bin reif für die Insel,
i bin reif für die Insel,
i bin überreif.

ALLES ODER NICHTS

(Musik u. Text: Peter Cornelius)
[erschienen auf den Alben: STREICHELEINHEITEN | REIF FÜR DIE INSEL | SCHWERELOS]

Wenn du zum ersten Mal das Licht der Welt erblickst,.
dann spielst du schon um alles oder nichts.
Wenn du zum ersten Mal die Schulbank drückst,
dann spielst du schon um alles oder nichts.
Wenn du den Zorn in deinem jungen Herzen spürst,
dann spielst du schon um alles oder nichts.
Wenn du zu hoch spielst, spielt das Schicksal gegen dich,
vielleicht hast du dann Glück, wenn nicht, dann nicht.

Alles oder nichts, alles oder nichts,
dann spielst du schon um alles oder nichts.
Alles oder nichts, alles oder nichts,
dann spielst du schon um alles oder nichts.

Wenn du entscheidest, was du mit dem Leben willst,
dann spielst du schon um alles oder nichts.
Wenn du den grenzenlosen Wunsch nach Freiheit spürst,
dann spielst du schon um alles oder nichts.
Und wenn du zwischen gut und böse wählen kannst,
dann spielst du schon um alles oder nichts.
Wenn du dir selber einmal sagst, ich habe Angst,
dann hast du schon zum ersten Mal verspielt.

Alles oder nichts, alles oder nichts,
dann spielst du schon um alles oder nichts.
Alles oder nichts, alles oder nichts,
dann spielst du schon um alles oder nichts.

Gewinnen und verlieren liegt so nah,
Verlierer gibt es viele, Gewinner nur ein paar.

Alles oder nichts, alles oder nichts,
dann spielst du schon um alles oder nichts.
Alles oder nichts, alles oder nichts,
dein Leben lang um alles oder nichts.
Alles oder nichts, alles oder nichts,
dann spielst du schon um alles oder nichts.
Alles oder nichts, alles oder nichts,
dein Leben lang um alles oder nichts

Ein Arbeitsblatt mit “Alles oder nichts?” – dazu muss ich mir den Text noch etwas genauer ansehen. Also, gleich in meinen Ordner hineinkopieren!
Mein Arbeitsziel erreicht? Da ist noch ein weiter Weg bis dahin. Aber ich habe Material zu “TorfRock” gefunden und erst mal als “untauglich” eingestuft. Das ist mir jetzt einfach zu viel.
Dann auf altes, Bekanntes zurück gegriffen – und die Idee “Peter Cornelius” hat mir gleich gefallen. Ob ich  so ein altes Lied überhaupt nehmen darf? Ist ja auch nciht richtig “Deutsch – Pop”. Doch wenigstens ist es auf Hochdeutsch, bowohl es schon spannend gewesen wäre, ein Lied mit Dialekt zu didaktisieren…
Peter Cornelius Hompage , ab jetzt ganz wichtig für mich :http://www.petercornelius.com/index.shtml
Aber für meine Klasse würde ich sehr gerne auch etwas zu Tokio Hotel erstellen, Parissa zuliebe schon, vielleicht ein WebQuest?…
Aber auf dem Weg der kleinen Schritte bleiben, nicht zu viel und dann doch nur halbgut…
07.11: Gedanken verfestigen sich – nehmen Gestalt an. Immer noch 1000 Ideen, nichts Konkretes, aber heute noch will ich an Nenas Präsentation arbeiten. Meinen Text schreiben und versuchen, ihr Video einzuklicken… -wenn ich das schaffe, dann geb ich mir selber einen Preis.
Einige Präsentationen habe ich schon gesehen, allesamt echt toll – ob ich das auch so gelungen hinkriege?
Eva aus unserer Gruppe hat ihre Präsentation auch schon fertig – mir hat es super gefallen. O.K. ich navigiere jetzt zu Nena rüber….
11.11: Nun bin ich doch bei Peter Cornelius gelandet und ich möchte das Lied “Du entschuldige, i kenn di” nehmen. Mir ist eingefallen, dass Michael Ballack, als er in seinem englischen Club neu anfing, weil es da Sitte ist, wenn man neu anfängt, dieses Lied gesungen hat. Das fand ich so lustig. Er aus Ostdeutschland singt ein österreichisches Lied in Mundart. Ich glaube, da gibt es viel Möglichkeiten zu didaktisieren, WS ins Hochdeutsche zu übersetzen, es hat einen gewissen Bekanntheitsgrad und eine schöne Melodie, als erstes alos den Text hier hineinkopieren:

DU ENTSCHULDIGE I KENN DI

(Musik u. Text : Peter Cornelius)
[erschienen auf den Alben:
STREICHELEINHEITEN | LIEDERBUCH | SCHWERELOS | DIE GRÖSSTEN HITS AUS 25 JAHREN |
LIVE vor 100.000 auf dem Donauinselfest]

Wann i oft a bissl ins Narrnkastl schau’,
dann siech i a Madl mit Aug’n so blau,
a Blau des laßt si’ mit gar nix anderm vergleich’n.
Sie war in der Schul’ der erklärte Schwarm,
von mir und von all meine Freund’, doch dann,
am letzten Schultag da stellte das Leben seine Weich’n.
Wir hab’n uns sofort aus die Aug’n verlor’n,
i hab mi oft g’fragt, was is aus ihr word’n.
Die Wege, die wir beide ‘gangen sind,
war’n net die gleichen.
Und vorgestern sitz i in ein’m Lokal,
i schau in zwa Aug’n und waß auf einmal,
es is dieses Blau, des laßt si mit gar nix vergleich’n.

Du entschuldige i kenn di,
bist du net die Klane,
die i schon als Bua gern g’habt hab.
Die mit dreizehn schon kokett war,
mehr als was erlaubt war,
und die enge Jeans ang’habt hat.
I hab Nächte lang net g’schlaf’n,
nur weil du im Schulhof
einmal mit die Aug’n zwinkert hast.
Komm wir streichen fünfzehn Jahr’,
hol’n jetzt alles nach,
als ob dazwischen einfach nix war.

Sie schaut mi a halbe Minuten lang an,
sie schaut, daß i gar nix mehr sag’n kann,
i sitz wie gelähmt gegenüber, und kann’s gar net fass’n.
I hör’ ka Musik mehr und wart’ nur drauf,
daß sie endlich sagt, du jetzt wach i auf,
der Peter, der zehn Häuser weiterg’wohnt hat in der Gass’n.
Sie zwinkert mir zu wie vor fünfzehn Jahr,
sie sagt “Na wie geht’s da, mei Peterl na klar,
du hast a schon sehr lang nix mehr von dir hör’n lass’n”.
I nick’ nur ja sehr lang ja viel zu lang,
sie meint komm probier’n wir’s halt jetzt miteinand’.
Und später sag i lachend no’ einmal zu ihr auf der Straß’n.

Du entschuldige i kenn di,
bist du net die Klane,
die i schon als Bua gern g’habt hab.
Die mit dreizehn schon kokett war,
mehr als was erlaubt war,
und die enge Jeans ang’habt hat.
I hab Nächte lang net g’schlaf’n,
nur weil du im Schulhof
einmal mit die Aug’n zwinkert hast.
Komm wir streichen fünfzehn Jahr’,
hol’n jetzt alles nach,
als ob dazwischen einfach nix war.

Du entschuldige i kenn di,
bist du net die Klane,
die i schon als Bua gern g’habt hab.
Die mit dreizehn schon kokett war,
mehr als was erlaubt war,
und die enge Jeans ang’habt hat.
I hab Nächte lang net g’schlaf’n,
nur weil du im Schulhof
einmal mit die Aug’n zwinkert hast.
Komm wir streichen fünfzehn Jahr’,
hol’n jetzt alles nach,
als ob dazwischen einfach nix war.
Komm wir streichen fünfzehn Jahr’,
hol’n jetzt alles nach,
als ob dazwischen einfach nix war.

Super! Von hier aus kann ich es nun bearbeiten – mal sehen, evtl. muss ich es aber auch erst noch in Word kopieren, falls ich von hier aus nicht damit arbeiten kann.
18.11: so, jettz ist aber echt viel Zeit vergangen -  zu Hause kein Internet mehr, Gott sei Dank habe ich alles vorher erledigt und kann nun meine Aufgaben veröffentlichen. Das digitale AB habe ich gerade in die Lernplatform hochgelade, leider konnte ich meine HotPot -Übung nicht hineinkopieren dafür habe ich mir österreichisch – deutsches Wörterbuch überlegt. O.K. das kann ich noch nachholen. Außerdem muss ich die Verlinkung nochmal überprüfen, hier von diesem öffentlichen PC aus, kann ich nicht jeden Link öffnen, außerdem habe ich , glaub ich, die Links alle mit http//: kopiert, das erscheint nun also doppelt und der Link ist nicht erkennbar. Ich wollte es aber heute unbedingt mal machen.
Unsere Präsentation steht auch schon ziemlich, Norma muss nun nur noch cen Blog einrichten. Ich muss mich zu Hause nochmal schlau machen, wie ich dann meine Präsentation hineinimportieren kann – gott sei Dank habe ich die wichtigsten Infos am PC gespeichert.
Portfolio – meinen Beitrag dazu werde ich auch noch schreiben, dazu aber will ich mir erst noch Stichpunkt notieren – mir ist viel durch den Kopf gegangen, vor allem, ob das, was ich hier gerade schreibe, ein Portfolio oder nicht doch ein LTB ist???? Wo ist der Unterschied. Doch ganz imAllgemeinen finde ich es wirklcih gut, seinen Lernweg so zu formulieren, aufzuarbeiten.
Obwohl ich also eingeschränkt war in dieser Woche, bin ich mit meiner Leistung zufrieden, gerade auch, weil ich geplant vorgearbeitet habe und die nächsten Schritte noch bewältigen werde. Am Schwierigsten wird wohl das Importieren in den neuen Blog sein. Bin schon gespannt!
20.11: Norma, unsere Liebste hat den Blogeingerichtet und wirklich ein tolles Ergebnis vorgestellt. Weiß aber noch nicht, wie ich “Nena” da rein kopieren kann… – ich bin ihr richtig dankbar, man sieht , wieviel Zeit und Geduld sie da hinein gesteckt hat!!!
So, 4Wochen Portfolioarbeit neigen sich auch dem Ende zu – bei mir war es wohl etwas chaotisch – eine Struktur reinzubekommen, das ist mir nicht gelungen! Ich habe einfach darauf losgeschrieben und es eher wie ein Tagebuch geführt. Diesen Gedanken möchte ich auch ins Forum schreiben.
Das Modul geht seinem Ende zu, morgen schreibe ich meine Reflektion und veröffentliche diese Seite. Dazu möchte ich mir aber erst noch meine Gedanken machen!
Lange Pause, es ist der 24.11: Im Modul 1 ist nun fast alles erledigt. Jetzt schreibe ich noch meine Schlussevaluation dieses Portolios. Das war vielleicht ein Endspurt, noch dazu,wo Modul 2 schon angefangen hat.
Meine Eindrücke zum Portfolio?
Habe ich den Sinn eines Portfolios nun wirklich erfasst?
Ich bin mir nicht sicher….????
Jedoch kann ich sagen, dass dieses Portfolio mich unterstützt hat. Wenn ich meine Materialien noch mal sichte, dann bemerke ich durchaus ein gewisses Procedere – vielleicht für andere nicht erkennbar, aber ich sehe die verschiedenen Wege, die ich gegangen bin, all die Ideen, mit denen ich mich beschäftigt habe, angefangen habe, und dann doch wieder fallen ließ. Wie ich am Ende zu einem Ergebnis gekommen bin, es ausgearbeitet habe, gleichzeitig mit anderen sehr intensiv zusammen gearbeitet habe, so Vieles nicht so geklappt hat, wie ich dachte und was mich freut, ich war total autonom! Ich habe meine Lernwege alleine gewählt, selber mein Lerntempo bestimmt, mich eigenständig bewegt, 1000 neue Sachen kennen gelernt, ausprobiert und fühle mich nun auch sicher in dieser Hinsicht ( oder besser gesagt, sicherer als vorher).
Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ein Portfolio, so fern man es “richtig” benützt seine Berechtigung hat, um autonomes Lernen zu fördern. Man lässt seine Lernschritte Revue passieren und kann den Lernweg sehr gut nachempfinden.
Heute und dank dieses Portfolios, würde ich manche Dinge anders angehen, denn ich habe gelernt, dass man nicht “alles” machen , wissen, erledigen muss. Doch diesen Weg musste ich erst gehen, um zu dieser Erkenntnis zu kommen.
Für ein nächstes Projekt würde ich gerne wieder mit einem Portfolio als Blog arbeiten, denn hier habe ich nun unwiderruflich alles, was mich bis hierher gebracht hat und ich kann es jederzeit wieder abrufen.
Jetzt zur Bewertung:
Das ist ja nun wirklich nicht so leicht zu beantworten und noch dazu als Punktesystem.
Bei einer Bepunktung von 1 – 3 ( 1 = schlecht und 3 = gut ), würde ich mich auf durchschnittlich 2 bewerten. Warum?
Ich habe meine Fortschritte gemacht, bin einen Lernweg gegangen, der mich sehr weit gebracht hat. Trotzdem fehlen noch gewisse Feinheiten und Raffinessen, die das Online – Arbeiten ausmachen. Manche Aufgaben habe ich nicht komplett zu Ende gemacht, wie z.B. das “digitale Arbeitsblatt” und meine Präsentation über Nena erst sehr spät in den Blog importiert. Das heißst, es ist noch Bedarf da und nach oben noch ziemlich viel Platz. Aber ich stehe schon auf einem sicheren Fundament und kann mich also nur noch verbessern. Vielleicht bewerte ich ja schon bald mal ein eigenes Portfolio mit 3! Schön wärs

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